Bioinvasion in Spanien

Bioinvasion in Spanien durch invasive Arten. Gefährdung der heimischen Pflanzen- und Tierwelt am Beispiel Mallorca

Bioinvasion in Spanien
Bioinvasion in Spanien. | Foto: (©) H.D.Rose | Foto kaufen

Updated: 04.11.2014, 9:39. Text/Foto: Hans Diego Rose.

Die neuen biologische Invasoren oder auch invasive Tierarten gefährden die heimische Tierwelt Spaniens. Zumeist handelt es sich bei den Bioinvasoren um von Menschen in die Natur ausgesetzte Tiere, die begünstigt durch fehlende Fressfeinde und akzeptabler Umweltbedingungen, die heimische Tierarten verdrängen. Natürlich bedingte Invasoren sind beileibe nichts Neues. Die vom Menschen erzeugte Verbreitung neuer gebietsfremder Tier- und Pflanzenarten ist jedoch ein neues Kapitel in der Evolution heimischer Biozönosen (Gemeinschaft von Organismen in einem Biotop).

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Bioinvasion - Wie in allen Ländern führte die Globalisierung auch in Spanien dazu, dass sich neue gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten in einem neuen Biotop gegenüber native Tier- und Pflanzenarten behaupten konnten. Viele der Einwanderer wurden für ein Aquarium, Terrarium oder für den eigenen Garten in das Land gebracht. Einmal in die Natur ausgesetzt, kommt es häufig zu einer Verwilderung der Arten und bei günstigen Umweltbedingungen, zur dauerhaften Bioinvasion der neuen Art.

Bioinvasion in Spanien
Chumbera (Opuntia ficus-indica auf der Insel Mallorca.
Bioinvasion in Spanien. | Foto: (©) H.D.Rose | Foto kaufen

Especie invasora - Invasive Arten werden in Spanien especie invasora bezeichnet. Manche Arten waren so erfolgreich, dass sie nicht mehr als eine invasorische Art erkannt werden. So zum Beispiel die Chumbera (Opuntia ficus-indica). Sie wurde aus Mexiko nach Spanien importiert. Praktisch jeder wird sie kennen. Die Früchte sind als Kaktusfeigen bekannt und essbar. Das Eingangsfoto zeigt eine Unterart der tortuga de Florida (Nordamerikanische Buchstaben-Schmuckschildkröte) eine weitere invasive Tierart, die nun auch in Südeuropa, in einem für sie typischen Lebensraum zu finden ist. Sie ist an ihren typischen gelbgrünen Streifen leicht zu erkennen.

 
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