Deglobalisierung in Spanien

Deglobalisierung in Spanien. Protektionismus und regionale Autarkiebestrebungen. Destabilisierung der spanischen Wirtschaft

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Updated: 26.07.2014, 9:39. Text/Foto: Hans Diego Rose.


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Die Autonomen Regionen in Spanien führen mit ihren Autarkiebestrebungen ein risikoreiches Spiel. Der regionale Protektionismus der Katalanen und der Basken führt zu einer Destabilisierung der spanischen Politik und Wirtschaft. Die Umkehr zum regionalen Markt ist der Weltwirtschaftskrise geschuldet. Nach Auffassung vieler Regionalisten ist der Schuldige an der Misere der Welthandel und vor allem das globale Bankensystem. Man sucht den Schulterschluss im Protektionismus und diskriminiert alte Handelspartner.

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Spanien hat mit der EU und vom Abbau der Handelsbeschränkungen stark profitiert. Der Warenfluss aus Spanien in die EU wuchs. Mit der Krise 2008 schwächelte der Immobiliensektor und die Wirtschaft in Spanien. In den folgenden Jahren haben die Autonomen Regionen diese Situation genutzt um ihre regionale Frage vor einer politischen und wirtschaftlichen Stabilität zu setzen. Es handelt sich bei der Regionalisierung jedoch nicht um eine echte Deglobalisierung. Weiterhin werden nur vereinzelt Produktionsstandorte in Niedriglohnländer abgebaut. Es handelt sich um Autarkiebestrebungen die eine Abschottung (Protektionismus der heimischen Industrie und Finanzen) gegenüber den Zentralstaat Spanien im Sinn hat.

Tendenz - Die Autarkiebestrebungen werden in Spanien zunehmen. Zwar möchten die nach Autonomie strebenden Regionen weiterhin in der EU verbleiben, gleichseitig jedoch aus Spanien austreten. Damit wird die Basis für eine ernste politische und wirtschaftliche Destabilisierung Spaniens und der südlichen EU gelegt.

 
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