Flüchtlingsproblem aus Afrika

Flüchtlingsproblem aus Afrika, Ceuta. Desolate Staaten und die Migrationspolitik der Europäischen Union mit Flüchtlinge in Not

Flüchtlingsproblem aus Afrika
Flüchtlingsproblem aus Afrika. | Foto: (©) H.D.Rose | Foto kaufen

Updated: 21.04.2015, 9:39. Text/Foto: Hans Diego Rose.

Das Flüchtlingsproblem ist nicht neu. Seit Jahrzehnten bringt die spanische Polizei im Mittelmeer oder in der Nordafrika-Exklave Ceuta Flüchtlinge auf, die hinüber in das spanische Territorium gelangen möchten. Seit Jahrzehnten das gleiche Bild. Die Zunahme der Flüchtlinge sei besorgniserregend. So stand es schon 1980 in den Zeitungen in Deutschland. Das Problem hat sich seit dieser Zeit verschärft. Armut, Wasserknappheit, Krieg. Mehr und mehr Menschen versuchen die Europäische Union zu erreichen. Die Politik hat sich ihrer Verantwortung nicht gestellt. Schlimmer noch. Wir schauen weg. Wir verraten unsere Werte und geben unsere Moral an Frontex ab. Wir schicken Menschen zurück, die dem Elend und der Hoffnungslosigkeit in ihrem Land zu entfliehen suchen. Wirtschaftsflüchtlinge! Unerlaubte Einwanderung! Ja, aber es sind auch Flüchtlinge in Not. So war es unverantwortlich das Seenot-Rettungsprogramm Mare Nostrum zu beenden und das EU-Programm Triton zu aktivieren. Dessen Schwerpunkt liegt in der Überwachung der EU-Grenzen nicht aber in der Rettung der Bootsflüchtlinge vor dem Ertrinkungstod. Viele Politiker zeigen sich überrascht über die Dramatik der Entwicklung.

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Medien, Politik und Gesellschaft - Nach jeder Flüchtlingskatastrophe rückt das Thema ganz nach oben auf die Titelseiten der Medien. Politiker nutzen die mediale Aufmerksamkeit zur Profilierung. Danach verschwindet das Problem wieder aus dem Blick der Öffentlichkeit. Das Problem bleibt jedoch bestehen. Ob vor der Mittelmeerküste Spaniens, Griechenlands oder Italiens. Was sollen wir mit diesen Tausenden von Menschen machen?

Migrationspolitik und die Zukunft Afrikas - Wir können nicht alle Flüchtlinge aufnehmen. Wir könnten aber die Fluchtursachen bekämpfen. Wäre es nicht an der Zeit die globale Handelspolitik, die teilweise für die Armut in den Ländern verantwortlich ist zu ändern, die desolaten Staaten von innen zu reformieren und einen ökonomischen, politischen und sozialen Wandel einzuleiten? Es entsteht fast der Eindruck, dass die Migration über das Mittelmeer den Staaten Europas billiger kommt, als die Beseitigung der eigentlichen Flüchtlingsursachen. Übrigens, ich würde niemals sagen, die Flüchtlinge kommen aus Afrika. Der Kontinent besteht aus 54 Nationen mit über 2000 Sprachen und über einer Milliarde Einwohnern. Auch identifizieren sich die meisten Afrikaner nicht mit ihren Kontinent, sondern mit ihren Staat, aus dem sie kommen.

 
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