Menschenhandel in Spanien

Menschenhandel und Sklavenhändler in Spanien. Menschenhändler mit Zwangsarbeiter für den Sexhandel mit Zwangsprostituierte

Menschenhandel in Spanien
Menschenhandel in Spanien. | Foto: (©) H.D.Rose | Foto kaufen

Updated: 09.12.2013, 9:39. Text/Foto: Hans Diego Rose.

Menschenhandel durch Sklavenhändler sind keine Relikte längst vergangener Zeiten. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen werden in Europa Opfer von Menschenhändlern. Es sind Menschen, die zum Zweck der Ausbeutung, verschleppt, verkauft und zum Arbeiten gezwungen werden. Spanien hat in den letzten Jahren viel für den Opferschutz getan. Dennoch spielt das Land im Schutz vor Sklaverei international eine eher unrühmliche Rolle. Laut einer Studie der EU-Kommission aus dem Jahr 2013 steigt die Zahl der gegen ihren Willen ausgebeuteten Zwangsarbeiter sogar an. Die spanische Regierung sieht das Thema stattdessen betont 'differenzierter'. Wieviele Menschen von Menschenhändlern in Spanien als Sklaven auf dem Arbeits- und Sexmarkt angeboten werden weiß niemand.

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Die organisierte Kriminalität verdient mit Menschenhandel viel Geld. Häufig sind es junge Frauen die als Prostituierte zu arbeiten gezwungen werden. Junge Männer werden eher als billige Arbeitskräfte oder in Diebesbanden ausgenutzt. Ein weiteres Problem ist der Organhandel und die afrikanischen Schleuser. Viele Flüchtlinge, die über die Meeresenge nach Spanien wollen, bezahlen nicht selten mit ihren Organen. Mit dem Geld werden die gefälschte Dokumente und die Überfahrt nach Spanien bezahlt. Der Menschenhandel ist ein boomender Wirtschaftszweig in dem viel Geld verdient werden kann. Die bekannten Fälle dürften nur die Spitze des Eisberges sein. Die Realität ist, dass Frauenhandel, Zwangsprostitution, Kinderhandel, Kinderprostitution oder Zwangsehe keine Ausnahmen sind. Einig sind sich Polizei und Politik darin, dass der Opferschutz verbessert werden muss. Sklaven und Illegale die ohne Papiere in Spanien leben, sollten keine Angst haben abgeschoben zu werden, wenn sie Hilfe bei der Polizei suchen. Übrigens hat Deutschland die Brüssler Vorgaben gegen Menschenhandel bisher nicht in nationales Recht umgesetzt. Der Sklavenmarkt ist ein europaweites Phänomen. Man sollte mit dem Finger nicht nur nach Spanien zeigen.

Kampagne gegen Menschenhandel - In Spanien wird mit der Kampagne "Campaña contra la trata de seres humanos", Titel: "No seas cómplice" das Thema Menschenhandel, Zwangsarbeit und Zwangsprostitution thematisiert.

 
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