Verboten in Spanien

Verboten in Spanien. Wertvorstellungen und Verhaltensweisen der sozialen Regeln im Zusammenleben der spanischen Gesellschaft

Verboten in Spanien
Verboten in Spanien. | Foto: (©) H.D.Rose | Foto kaufen

Updated: 18.12.2013, 9:39. Text/Foto: Hans Diego Rose.

Nein - hier geht es nicht um die Entscheidung über einen Stierkampfverbot. Es geht hier auch nicht über den Sinn eines Rauchverbotes, um Werbung für Alkohol, Sex in der Öffentlichkeit, hinterlassene Kippen, Müll, Hundekot oder über die Einführung eines Bikiniverbotes - im katholischen Spanien bis in die 60er Jahre vorhanden. Verbote entstehen durch unsere Gesellschaft. Was in einer Gesellschaft nicht akzeptiert ist, kann mit einem Verbot belegt werden. Wenn es um Leben, Eigentum, körperliche Unversehrtheit (...) geht, werden diese Verbote von der Gesellschaft als nützlich wahrgenommen. Da sich die Wertvorstellungen in Spanien von denen in Deutschland kaum unterscheiden, sind in Spanien (i.d.R.) die gleichen sozialen Verhaltensweisen verboten, die in Deutschland auch verboten sind - Ausnahmen bestätigen die Regel.

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Neue Verbote - Da sich die spanische Gesellschaft wandelt, entstehen in Spanien neue Verbote. Auf der anderen Seite verschwinden alte Verbote. So war lange Zeit der Nudismus verboten. Die Homosexualität war unter Strafe gestellt. Die staatlich/religiöse Zensur unterdrückte und verbot die Wahrheit. Verboten waren gemischtrassige Ehen, Küsse auf der Straße oder Paare die unverheiratet ein gemeinsames Hotelzimmer nahmen. Frauen durften bis in die 1970er kein eigenes Konto eröffnen oder mussten von ihren Ehemann eine Erlaubnis haben, wollten sie einer Arbeit nachgehen (...). In der Diktatur und im religiös konservativen Spanien war bis 1975 viel verboten.

Verbote in Spanien - Verbote entstehen, wo die Wertvorstellungen einer Mehrzeit auf die einer Minderheit trifft. Sie regeln das Zusammenleben. Ein gutes Beispiel ist das neue Rauchverbot in geschlossenen Räumen sowie im öffentlichen Nahverkehr wie im Bus, Zug, Taxi. Auf der anderen Seite können Verbote aber auch Zeichen mangelnder Toleranz, einseitiger Interessen oder fehlendem Dialog sein. Das ist in Spanien auch nicht verboten:

  • Armut und Arbeitslosigkeit
  • Tödliche Zwangsräumungen durch Banken
  • Das Bild-Verbot der Polizisten die auf Demonstranten prügeln
  • Partyverbot in Benidorm oder auf Mallorca
  • Unisex-Uniforme, Gender-Klischees und Homophobie
  • Machos und Rollenbilder der 50er Jahre
  • Stierkampf und Stierhatz
  • (...)

 
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