Stadtklima in Spanien Urbane Räume im Klimawandel

Wetter und Klima in Spanien. Urbane Räume sind je nach Grad ihrer Bebauungs- und Bewohnerdichte extrem vom Klimawandel betroffen

Stadtklima in Spanien
Stadtklima in Spanien.
© Hans Diego Rose

Stadtklima in Spanien

Urbane Räume sind je nach Grad ihrer Bebauungs- und Bewohnerdichte besonders vom Klimawandel betroffen. Ein Thema das polarisiert. An öffentlichen Räumen verdient die Stadt kaum Geld. Anders dagegen wenn die Grundstücke am Kapitalmarkt zum besten Preis angeboten werden und eine zentrifugale Preisspirale des Marktes in Gang gesetzt wird. Damit wird das Recht auf Stadt zur Ware, für die man bezahlen muss. Noch heftiger werden die Diskutionen, wenn öffentliche Plätze durch Bäume begrenzt werden sollen, um das Klimaproblem zu verringern. Die Stadtgesellschaft spaltet sich und wird in ihrer freien Bewegung eingeschränkt. Eine Gentrifizierung in denen Besserverdienende in angenehmen parkähnlichen Stadtlandschaften leben können während die Masse auf zubetonierten Flächen vom Klimawandel (großer Hitze, drückende Schwüle, heftige Gewitter und Starkregen) weitaus stärker betroffen sein werden.



Klimastatistiken und Klimamodelle für die Stadt

Die Klimastatistiken zeigen, dass die mittlere jährliche Lufttemperatur in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich angestiegen ist. Zudem hat sich Zunahme der Erwärmung im gleichen Zeitraum beschleunigt. Der Klimawandel stresst Wirtschaft und Gesellschaft. Spezielle Klimamodelle werden für die Stadt vom spanischen Wetterdienst ausgearbeitet. Architekten setzen diese in einer vorausschauenden Planung zum Klimaschutz und gemeinschaftlichen Wohnen um. Damit soll verhindert werden, dass beim Klimaschutz und Stadtklima am Markt vorbeigebaut wird.

Urbane Räume im Klimawandel

Im Zuge des Klimawandels ist mit einer verstärkten Zunahme wetterbedingter Extremsituationen wie Hitzeperioden, Starkniederschläge, Sturmereignisse zu rechnen. Diese werden in urbanen Räumen mit dichter Bebauung zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Belastungen führen. Hier muss sich die Gesellschaft mit Wohngenossenschaften einbringen. Stadtbewohner die in Baugruppen ihr Leben selbst bestimmen, weil der vom Kapital gesteuerte Wohnungsmarkt keine soziale Alternativen anbieten wird.

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