Windenergieanlagen in Spanien Tote Vögel durch Windräder

Zahlreiche Greifvögel sterben durch drehende Rotorblätter. Gefahr droht den Geiern in Südspanien auf ihren Flug nach Afrika und in Nordspanien während der Brutsaison

Kette von Windrädern bei Cádiz, Straße von Gibraltar
Kette von Windrädern bei Cádiz, Straße von Gibraltar.
© Hans Diego Rose

Vom Gutachten zum Bebauungsplanung

Ob Brücken, Straßen oder Windenergieanlagen, jeder Eingriff durch den Menschen, in Natur und Umwelt, stellt eine Gefahr für Tiere dar. Durch Untersuchungen soll die Umweltverträglichkeit geprüft werden. Erst nach einem Gutachten sollten die Flächennutzungspläne genehmigt werden. Diese Gutachten werden zumeist durch die Gemeinden oder Regionalregierungen in Auftrag gegeben. Nach diesen Umweltverträglichkeitsstudien werden die Bebauungspläne ausgerichtet. Erst wenn diese genehmigt sind, wird der Bebauungsplanung umgesetzt. So sollte es zumindest sein.



Gefahren durch Rotorblätter

Der Bau von Windenergieanlagen als erneuerbare Energiequelle ist ein richtiger Schritt für Umwelt und Klima. Für Tiere, wie zum Beispiel für Gänsegeier, können sie jedoch zu einer tödlichen Gefahr werden. Eine Gefahr die zu vermeiden wäre. Nähert sich ein Vogelzug den Anlagen, könnten die Rotoren für einen kurzen Moment stoppen. In der Nähe von Brutgebiete und Schlafplätze würde diese Maßnahme jedoch ins Leere laufen. Hier dürften Windkraftanlagen erst gar nicht genehmigt werden.

Älteres Windrad in den Pyrenäen
Älteres Windrad in den Pyrenäen.
© Hans Diego Rose

Umweltaktivisten und Vogelschützer

Dass Windräder für Vögel eine tödliche Gefahr darstellen können, ist in den spanischen Medien zumeist nur eine Randnotiz wert und sorgt zumeist nur unter Umweltaktivisten und Vogelschützer für Aufregung. Die Öffentlichkeit nimmt an deren Protesten kaum Teil und verhält sich passiv.

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