Reiseführer Berlin **

Reiseführer Berlin. Reiseziel für Städtereisen. Sehenswürdigkeiten wie Reichstag, Kanzleramt oder Brandenburger Tor

Reiseführer Berlin
Reiseführer Berlin. | Foto: (©) H.D.Rose | Foto kaufen

Updated: 12.08.2014, 9:39. Text/Foto: Hans Diego Rose.

Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist Zentrum für Politik, Wissenschaft, Architektur, Kunst und Kultur. Die einst durch die Mauer getrennte Stadt liegt als Reiseziel für Städtereisen voll im Trend und gliedert sich in zwölf Bezirke, die über U- und S-Bahn gut erreichbar sind. Die Wahrzeichen und Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt Berlin sind: (1.) Brandenburger Tor, (2.) Siegessäule, (3.) Fernsehturm. Ebenfalls einen Besuch wert sind Sehenswürdigkeiten wie das Reichstagsgebäude, die Museumsinsel mit Pergamonmuseum, das Schloss Charlottenburg, der Berliner Dom, der Alexanderplatz, der Potsdamer Platz und der Berliner Zoo.

Bundesland: Berlin
Einwohnerzahl: 3.500.000
Höhe: 35 - 50 m ü.d.M.
Sprache: Deutsch

Persönlicher Eindruck
Wohl kaum eine andere Stadt hat so viel Geschichte zu bieten wie Berlin. Die alte Mauer ist 'Geschichte'. Dennoch ist Berlin geteilt. Nicht in Ost und West. Sondern in Unterschicht und Oberschicht.

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Die Umgebung der Stadt Berlin ist für Tagesausflüge ideal. Sehr sehenswert ist das Schloss Sanssouci und die historische Stadt Potsdam. Ein Tipp ist auch die Bootsrundfahrt auf der Spree. Für Berlin sollten mindestens 4 Tage eingeplant werden.

  1. Tag: Berlin Mitte - Rund um das Brandenburger Tor
  2. Tag: Berlin Mitte - Vom Brandenburger Tor zur Museumsinsel
  3. Tag: Charlottenburg und Wilmersdorf
  4. Tag: Schloss Sanssouci und Potsdam (Tagestouren)

Fotogalerie: Reiseführer Berlin

a. Symbole der Demokratie

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Reichstaggebäude.
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Bundeskanzleramt.
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b. Mahnung und Gedenken an den Zweiten Weltkrieg und Teilung

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Berliner Mauer 1961-1989.
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Checkpoint Charlie, Grenzübergang in Berlin.
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Bekanntester Grenzübergang - Blick in Richtung Ost-Berlin. Benannt wurde der amerikanische Kontrollpunkt nach dem Alphabet der US-Armee. So nannte sich Helmstedt "Alpha", Dreilinden "Bravo". Der Grenzübergang Charlie war Westalliierten, westliche Ausländer und Diplomaten vorbehalten.

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Sowjetisches Ehrendenkmal im Tiergarten.
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c. Preußen und König Friedrich II. -  Friedrich der Große

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Reiterdenkmal Friedrichs II. vor der Humboldt Universität.
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Zeughaus (Deutsches Historisches Museum).
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Gendarmenmarkt, Schauplatz des Weihnachtsmarktes
.
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Berliner Dom und Berliner Fernsehturm.
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Berliner Fernsehturm - Nabel des wiedervereinigten Deutschlands. 368 Meter hohes Wahrzeichen der Hauptstadt. Die Kugel symbolisierte in der DDR den Triumph des sowjetischen Sputnik.

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Museumsinsel (UNESCO-Weltkulturerbe), Spreearme in Berlin.
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Museumsinsel - Mit der Wiedereröffnung des Neuen Museum sind erstmals seit Kriegsende alle fünf Häuser wieder zu besichtigen. Der Besuch des Neuen Museums mit dem Schatz des Priamos, den ägyptischen und den griechischen Hof oder der 3500 Jahre alten Nofretete-Büste gehört zu den kulturellen Highlight.

d. Das Berlin der Kulturen

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Jüdische Synagoge Berlin, Neue Synagoge Oranienburger Straße.
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Gedächtniskirche am Kurfürstendamm.
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Spreefahrt durch Berlin.
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Sehenswertes: Reiseführer Berlin

a. Berlin Mitte. Rund um das Brandenburger Tor

Folgende Sehenswürdigkeiten können bequem zu Fuß besichtigt werden und liegen nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof (Lehrter Bahnhof).

  • Bundeskanzleramt - Erbaut: 1997-2001. Architekten: Axel Schultes und Charlotte Frank. Adresse: Willy-Brandt-Straße 110557 Tiergarten, T: 49 30 40000 www.bundeskanzler.de Dem Bundeskanzleramt direkt gegenüber liegt der Bundestag.
     
  • Bundestag und Paul-Löbe-Haus- Erbaut: 1997-2001. Architekt: Stephan Braunfels. Parlamentsgebäude im Regierungsviertel. In der sitzungsfreien Zeit kann an einer 90-minütigen Führung durch die Gebäude des Deutschen Bundestages teilgenommen werden. www.bundestag.de
     
  • Berlin Reichstagsgebäude - Das Reichstagsgebäude gehört zum ehemaligen Bezirk Tiergarten - an der Grenze zu Berlin-Mitte. Das Reichstagsgebäude (Reichstag) ist seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestages. Seit 1994 tritt die Bundesversammlung alle 5 Jahre zur Wahl des deutschen Bundespräsidenten zusammen. Architekt: Paul Wallot. Bauzeit: 1884-1894. Baustil: Neorenaissance. Geschichte: Bis 1918 tagte hier der Reichstag des Deutschen Kaiserreichs. Nach 1918 das Parlament der Weimarer Republik. Reichstagsbrand 1933. Während des Zweiten Weltkriegs schwer beschädigt. Modernisierung in den 1960er Jahren. 1991-1999 grundlegende Umgestaltung. Besichtigung: Der Reichstag (Dachterrasse und Kuppel) kann täglich kostenfrei von 8.00 Uhr bis 24 Uhr (letzter Einlass 22.00 Uhr) besichtigt werden. Online-Anmeldung: www.bundestag.de. Die Kuppel ist bequem über einen Aufzug zu erreichen. Der Rest wird über eine Rampe bewältigt. Am Ausgang des Aufzuges erhält der Besucher über Kopfhörer Informationen über das Gebäude, die Kuppel und über Berlin. Gebäudedaten: Dachhöhe 24 m, Kuppeldurchmesser 38 m, Kuppelhöhe 23,5 m, Kuppelgewicht 1200 Tonnen. Kuppel des Reichstagsgebäude in Berlin. Architekt: Norman Foster. Kosten: 600 Millionen DM. Bauzeit 4 Jahre. Symbolische Schlüsselübergabe an den Präsidenten des Deutschen Bundestages und erste Plenarsit-zung am 19. April 1999. Adresse: Deutscher Bundestag Besucherdienst Platz der Republik 1, 11011 Berlin T. 030 22 73 21 52 oder 030 22 73 59 08 www.bundestag.de
     
  • Brandenburger Tor - Bauzeit: 1788-91. Baustil: Klassizistisch. Architekt: Carl Gotthard Langhans. Das Brandenburger Tor ist das einzige erhaltene Stadttor Berlins und bekanntestes Wahrzeichen Berlins. Das Brandenburgertor ist mit der Teilung Deutschland eng verwurzelt. Es befand sich auf dem ehemaligen Niemandsland zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland. Heute ist es ein Symbol der Wiedervereinigung Deutschlands. Wo die Berliner Mauer stand zeigen einzelne Platten.
     
  • Marie-Elisabeth-Lüders-Haus - 1998-2003. Architekt: Stephan Braunfels. Hier ist die Bibliothek und die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages untergebracht. Die Haupthalle ist vom Bundestag auf der gegenüberliegenden Spreeseite sichtbar.
     
  • Holocaust Mahnmal Berlin - Mahnmal ermordeter Juden. Entwurf Peter Eisenman. Das Stelenfeld wird durch einen Ort der Information (unterirdisch) ergänzt. Montierten Stelen: 2.711. Größe des Stelenfelds: 19.073 m². www.stiftung-denkmal.de
     

  • Sowjetisches Ehrendenkmal - Im Tiergarten, der grünen Lunge Berlin. Denkmal für ca. 2.000 gefallene Soldaten. 1945 errichtet.
     
  • Kongresshalle - Schwangere Auster. Gebäude an der John-Foster-Dulles-Allee im Großen Tiergarten. Geschenk der US-Regierung von 1957. Architekt Hugh Stubbins, 1956-1957. Seit 1989 "Haus der Kulturen der Welt".
     
  • Sony Center am Potsdamer Platz - Sony-Areal mit 103-m hohen Turm. Einkaufsmöglichkeiten, Theater und Kino. Architekt Helmut Jahn. Bauzeit: 1996 - 2001.
     
  • Checkpoint Charlie - Auf der einen Seite zeigt die Leuchtkasten-Installation von Frank Thiel einen amerikanischen Soldaten der Richtung Osten blickt - auf der anderen Seite einen „sowjetischen“ Soldaten der in Richtung Westen blickt. Checkpoint Charlie war einer der bekanntesten Grenzübergänge Berlins. Er befindet sich in der Friedrichstraße zwischen Zimmerstraße und Kochstraße und verband den sowjetischen mit dem US-amerikanischen Sektor bzw. den Ost-Berliner Bezirk Mitte mit dem West-Berliner Bezirk Kreuzberg. Die Nachbildung ist eine Touristenattraktion.
     
  • Checkpoint Charlie - Das Museum Haus am Checkpoint Charlie zeigt eine ständige Ausstellung zur Geschichte der Berliner Mauer. Sehenswert. www.mauer-museum.com

b. Berlin Mitte. Vom Brandenburger Tor zur Museumsinsel

Folgende Sehenswürdigkeiten können vom Brandenburger Tor entlang der Straße Unter den Linden besichtigt werden. Endziel ist das Rote Rathaus. Von hier gelangen Sie mit der U-/S-Bahn: Alexanderplatz zurück.

  • Humboldt Universität - Vom Brandenburger Tor führt die Straße "Unter den Linden" an der US-Amerikanischen Botschaft und am Hotel Adlon zur Britischen Botschaft, Botschaft der Russischen Föderation, Komischen Oper bis zur Humboldt Universität.
     
  • Reiterdenkmal Friedrichs II. - Humboldt Universität. Das Denkmal steht auf dem Mittelstreifen der Straße "Unter den Linden". Es stammt von Christian Daniel Rauch (1851) und hat eine Höhe von 13,5 Metern. Zu sehen ist der Friedrich II. auf seinem Lieblingspferd "Conde". Am Sockel finden sich Szenen aus dem Leben des Königs sowie seiner preußischen Feldherren.
     
  • Neue Wache, Nachbildung der Pietà - Erbaut: 1937. Gebäude der ehemaligen Haupt- und Königswache neben dem Berliner Stadtschloss. Ist heute eine Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Architekt K. F. Schinkel. Das Original entstand 1816-1818 im Auftrag Friedrich Wilhelm III. 1960 wieder aufgebaut. Im Inneren befindet sich ein Skulptur Mutter mit totem Sohn von Käthe Kollwitz.
     
  • Zeughaus (Deutsches Historisches Museum) - Unter den Linden. Architekten Johann Arnold Nering, Anreas Schlüter, Jean de Bodt. Barockbau 1659-1706. Das älteste Bauwerk "Unter den Linden". Berühmt sind die Köpfe der sterbenden Krieger an der Fassade im Innenhof. www.dhm.de/
     
  • Gendarmenmarkt Berlin Mitte. Namensgebend war das franz. Kürassierregiment "gens d'arms". Der Gendarmenmarkt dient im Dezember als Kulisse für den Hauptstadtweihnachtsmarkt.Der schönste Platz in Berlin besitzt 3 monumentale Bautwerke.

    1.) Französischer Dom: 1701-05 nach Plänen von Cayart als Kirche für die aus Frankreich nach Berlin geflohenen Hugenotten realisiert. 1780-86 Turmanbau nach Plänen Gontard und Unger. Im Krieg wurde der Dom stark beschädigt und ab 1977 aufgebaut.

    2.) Deutscher Dom: 1701 - 1708 nach Plänen von Grünberg durch Giovanni Simonetti errichtet. 1780-85 durch den Kuppelturm ergänzt. Architekt Carl von Gontard. Im Krieg wurde der Dom stark beschädigt und 1996 wieder hergestellt.

    3.) Konzerthaus (Schauspielhaus): Architekt Karl Friedrich Schinkel. Der Vorgängerbau war 1817 abgebrannt. Im Krieg stark beschädigt und 1997 wieder hergestellt.
     
    : : Tipp:
    Eine Querstraße weiter liegt das Einkaufszentrum Friedrichstadt-passagen mit dem französischen Kaufhaus Galeries Lafayette.
     
  • Berliner Dom - Protestantischer Dom nach Vorbild des Petersdom in Rom. Bauzeit: 1894-1905. Architekt: Julius Raschdorf. Auftraggeber Kaiser Wilhelm II.. Der Berliner Dom wurde als Hauptkirche des preußischen Protestantismus errichtet. Sie ist Tauf- und Traukirche der Hohenzollern. Unter anderem kann eine unterirdische Gruft mit 97 Särge der Hohenzollern besichtigt werden. Von der Kuppel bietet sich ein schöner Blick auf Berlin. Öffnungszeiten: Mo bis Sa 09.00 - 20.00 Uhr. So u. Feiertage 12.00 - 20.00 Uhr. Vom 1. Oktober bis 31. März nur bis 19.00 Uhr geöffnet. www.berlinerdom.de
     
  • Lustgarten Berlin - Museumsinsel mit Altes Museum (bis 1845 Königl. Museum) und Berliner Dom. Bausstil: Klassizismus. Das Museum beherbergt die Antikensammlung der Staatlichen Museen
    zu Berlin und ist UNESCO- Weltkulturerbe.
     
  • Fernsehturm in Berlin - Neben dem Brandenburger Tor und dem Reichstag das dritte Wahrzeichen Berlins. Toller Ausblick auf 207 Meter Höhe (Aussichtsterrasse und Telecafé). Der Betonschacht auf dem die Kugel ruht ist 250 m hoch. Gewicht: 26.000 Tonnen. Die siebengeschossige Kugel wiegt 4.800 Tonnen. Die Gesamthöhe des Fernsehturmes beträgt 368 Meter. Das Telecafé dreht sich jede halbe Stunde einmal um die eigene Achse - womit sich der Blickwinkel auf Berlin ändert. Der Fernsehturm war ein Symbol der DDR und steht am Alexanderplatz. Architekten waren das Architektenkollektiv mit Günther Kollmann (1965-69). Unter dem Architektenkollektiv mit Walter Herzog (1969-72) erfolgte eine Umgestaltung. Inbetriebnahme: 3.Oktober 1969. www.berlinerfernsehturm.de
     
  • Alexanderplatz in Berlin und Weltzeituhr - Im Volksmund kurz “Alex” genannt. Verkehrsknotenpunkt und großer Platz in Berlin.
     
  • Rotes Rathaus Berlin - Sitz des Berliner Senats (früher Magistrat) und Regierenden Bürgermeisters. Bietet DDR-Atmosphäre.Der Name "Rote Rathaus" stammt von der Fassade mit ihren roten Klinkern. Architekt: Hermann Friedrich. Bauzeit: 1861-1869. Als Vorbild diente das Rathaus in Thorn in Westpreußen. Die Architektur des Turms erinnert an die Türme der gotischen Kathedrale von Laon in Frankreich. Sehenswert sind die Reliefs am umlaufenden Balkon am ersten Stockwerk mit Szenen aus der Geschichte Berlins und Brandenburgs vom 12. Jh. bis 1871. Im Krieg wurde das Rathaus schwer beschädigt. 1951 - 1956 wieder aufgebaut. Vor dem RRB steht der Neptunbrunnnen und gegenüber die Marienkirche. Adresse: Rathausstraße 15, 10173 Berlin, Öffnungszeiten Mo-Fr 9-18h, Telefon +49 30 90260
     
  • Museumsinsel, Bode-Museum, Monbijoubrücke - Ist die nördliche Spitze der Spreeinsel und liegt im Zentrum Berlins - umflossen von Spreekanal und Kupfergraben. Sie ist eines der touristischen Höhepunkte der Hauptstadt und Weltkulturerbe der UNESCO. Der Museumskomplex gilt als der Ursprung der Berliner Museumslandschaft. www.museumsinsel-berlin.de
     
  • Jüdische Synagoge Berlin - Architekt: Eduard Knoblauch. Die jüdische Synagoge verfügt über einen Gebetsraum für über 3.000 Gläubige. Gebetszeiten: (Winter) Freitags um 18:00 Uhr, (Sommer) um 19:00 Uhr (jeweils ca. eine Stunde). Samstag: Von 10:00 Uhr - ca. 12:00 Uhr. Zum Kiddusch sind Gäste eingeladen. www.cjudaicum.de
     
  • Postfuhramt Berlin - Oranienburger Straße. Architekt: Wilhelm Tuckermann, Pläne von Carl Schwatlo. Das Postfuhramt (früher: Kaiserliches Postfuhramt) ist ein Backsteingebäude. Fertigstellung 1881. Seit 1975 unter Denkmalschutz. Das ehemalige Gebäude der Post wird als für Ausstellungen genutzt. www.postfuhramt.de

c. Charlottenburg und Wilmersdorf

Zum Kurfürstendamm gelangen Sie indem Sie am U-Bahn Wittenbergplatz aussteigen - direkt dem KaDeWe gegenüber.

  • Kurfürstendamm - Auch Ku'damm. Flaniermeile mit Vergangenheit. Heute eher normale Einkaufsstraße. Länge ca.  3,5 km. Der Ku'damm reicht von der Gedächtniskirche bis nach Halensee bzw. zum Rathenausplatz in Grunewald und war als Reitweg für den Kurfürsten Joachim II um 1542 angelegt. Die Straße entwickelte sich bis zum Zweiten Weltkrieg zu einer Prachtstraße. Nach dem Krieg und bis zum Mauerfall wurde der Ku'damm zum "Schaufenster des Westens". Nach der Wiedervereinigung und mit dem neuen Berliner Zentrum, dem Bezirk Mitte, versucht man den Kurfürstendamm zu einer exklusiven Einkaufsstraße auszubauen.
     
  • Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche - Am Breitscheidplatz, Stadtteil Charlottenburg. Geschichte: Einweihung am 1. September 1895 als ehrendes Denkmal für Kaiser Wilhelm I.. Die Kirche nach einem Entwurf von Franz Schwechten wurde im November 1943 bei einem Bombenangriff zerstört. Nach dem Krieg wurde die Turmruine Mahnmal und Wahrzeichen Berlin West. Ursprünglich sollte nach den Willen des Architekten der neuen Kirche, Egon Eiermann, die Ruine abgerissen werden. Proteste der Berliner verhinderten dies. So wurde ein Kunstwerk geschaffen, dass Neues und Altes kunstvoll vereint. Die Kirche ist täglich geöffnet von 9 - 19 Uhr. Die Einweihung der neuen Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche erfolgte am 17. Dez. 1961 durch Bischof Dr. Otto Dibelius. Architekt: Egon Eiermann. Auffallend blaue Glaswände von Gabriel Loire aus Chartres.
     
  • KaDeWe - Einer der Höhepunkte des "Kaufhaus des Westens" ist die Feinschmeckeretage über den Dächern Berlins. Ein weiterer Tipp ist die Fish & Seafood-Abteilung. Geschichte: 1905 Baubeginn, Architekt Johann Emil Schaudt, Auftraggeber Kommerzienrat Adolf Jandorf. 27. März 1907 Eröffnung des "Kaufhaus des Westens". 1927 Unter Hermann Tietz kommt das KaDeWe zur Hertie-Warenhauskonzern. 1933 Im Nationalsozialismus werden die jüdischen Eigentümer zum Verkauf 'gezwungen'. 1943 schwerer Brand im KaDeWe nachdem ein amerikanisches Flugzeug in das Haus stürzte. 1950 Neuanfang und Wiedereröffnung. Es folgt die Eröffnung der Feinschmeckeretage. Weitere Ausbaumaßnahmen und Übernahme zur Premium Group. www.kadewe.de
     
  • Café Kranzler Berlin - Berühmtes Caféhaus in Berlin-Mitte. Das Kaffeehaus wurde 1825 vom Wiener Zuckerbäckergeselle Johann Georg Kranzler eröffnet. Im Krieg zerstört. Nach dem Krieg neu eröffnet. Seit 1957/58 existiert der zweigeschossige Bau mit aufsitzender Rotunde. Das Café wurde zum Wahrzeichen der Berlin-West. Im Jahr 2000 schloss das Café. Die Wiedereröffnung erfolgte ausschließlich in der Rotunde. www.cafekranzler.de
     
  • Zoologischer Garten . Älteste bestehende Zoo Deutschlands. Eröffnung: 1 August 1844. www.zoo-berlin.de
     
  • U-Bahnhof Wittenbergplatz - Architekt Paul Wittig. Eröffnung 1902. Keine wirkliche Sehenswürdigkeit aber ganz nett. Lage, seitlich vom KaDeWe.
     
  • Charlottenburger Schloss - Barockbau der Hohenzollern. Größtes Schloss Berlin. Sommerresidenz für Sophie Charlotte, der Gemahlin des Kurfürsten Friedrichs III.. Bauzeit: 1695–1699. Architekten: Johann Arnold Nering und Martin Grünberg. Verkehrsanbindung: Nicht (!) U-Bahn-Station Charlotte-Platz sondern U-Bahn Richard-Wagner-Platz aussteigen! Von der Station sind es ca. 10 Gehminuten bis zum Schloss. Wer nur wenige Tage Zeit hat sollte jedoch Potsdam Schloss Sanssouci bevorzugen. www.spsg.de

d. Zehlendorf und Steglitz

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind: Ethnologisches Museum, Museum für Indische Kunst, Dahlem-Museum, Wannsee, Pfaueninsel.

  • Wannsee in Berlin - Von der Station Bahnhof Wannsee befindet sich ca. 10 Gehminuten weiter eine Schiffanlegestelle. Der Wannsee wird von der Havel durchflossen und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet Berlins (Zehlendorf). In der Villa "Am Großen Wannsee" fand die Wannsee-Konferenz zur "Endlösung der Judenfrage" statt. Sie ist heute Gedenkstätte. www.ghwk.de Eines der schönsten Plätze des Havelgebietes ist die Pfaueninsel. Hier steht eine zwischen den Jahren 1794-1797 als Ruine erbautes Lustschloss inmitten eines englischen Parks. Nahe Schloss liegt die Glienicker Brücke. Sie diente im Kalten Krieg zum Austausch von Agenten.

e. Kreuzberg und Friedrichshain

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind: Oberbaumbrücke, Deutsches Technikmuseum, Jüdisches Museum, Zeiss-Großplanetarium.

  • Jüdisches Museum in Berlin - Die Rückseite ist wesentlich aufregender als die Vorderseite mit dem Eingang durch das ehemalige Alte Kammergericht (1734/1735). Architekt: Daniel Liebeskind. www.jmberlin.de

Wissenswertes: Reiseführer Berlin

Orientierung - Bereits ab Bahnhof kann Berlin per Schiff, mit einem Doppeldeckerbus oder mit dem Velocab besichtigt werden. Die meisten Besucher werden das erste Mal jedoch zum Bundeskanzleramt, Bundestag, Brandenburger Tor und "Unter den Linden" in Richtung Museumsinsel gehen. Die Orientierung stellt eigentlich kein Problem dar.

Reisewarnung - Wie in jeder Großstadt findet sich auch in Berlin Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl oder Trickbetrüger. In den Bezirken Hellersdorf, Marzahn und Lichtenberg sollen Rechtsradikale auftreten. Praktisch alle öffentliche Plätze werden überwacht. Mit Kameras oder Polizei. Notfallnummern sind: Polizei: 110. Feuerwehr und Rettungsdienst: 112. Gift-Notruf: (030) 19 240. Zentrales Fundbüro T. 030 902773101. Telefonische Notapotheken-Auskunft T. 0800 00 22 8 33

Anreisemöglichkeiten und Verkehrsanbindungen - Wer am Hauptbahnhof (ehemals Lehrter Bhf) ankommt erreicht in wenigen Minuten gleich mehrere Sehenswürdigkeiten. Das Bundeskanzleramt, der Bundestag, das Reichstagsgebäude und das Brandenburger Tor sind in 15 Gehminuten erreichbar. Der ZOB liegt dagegen etwas ungünstiger am Funkturm „Langer Lulatsch“ Stadtteil Charlottenburg.

Reiseführer Berlin
Hauptbahnhof, Lehrter Bahnhof, Berlin.
Reiseführer Berlin. | Foto: (©) H.D.Rose | Foto kaufen

Blick von der Spree auf die Südfront des Berliner Hauptbahnhofs - Lehrter Bahnhof. Einer der größten Kreuzungsbahnhöfe Europas. Täglich um die 300.000 Fahrgäste. Architekten Gerkan, Marg und Partner, Eröffnung 2006.

  1. Bahnhof, Zugverbindungen, Zugplan
    Berlin Hauptbahnhof. Ehemals Lehrter Bahnhof. Zentralbahnhof für S-Bahn, Fern- / Regionalzüge. www.hbf-berlin.de
     
    Je nach Ziel liegen folgende Bahnhöfe günstiger:
    - Bahnhof Berlin Alexanderplatz Berlin Mitte
    - Bahnhof Berlin Friedrichstraße Berlin Mitte
    - Bahnhof Lichtenberg Berlin Lichtenberg
    - Bahnhof Berlin Wannsee Berlin Zehlendorf
    - Ostbahnhof Berlin Friedrichshain
    - Berlin Spandau Berlin Spandau
    - Bahnhof Berlin Zoologischer Garten, Berlin Charlottenburg
    - Berlin-Charlottenburg Berlin Charlottenburg
    - Bahnhof Berlin-Lichtenberg Berlin Lichtenberg.
    - Bahnhof Berlin-Spandau
    Berlin Spandau.
     
  2. Busstation, Busverbindungen, Busplan
    ZOB für den nationalen und internationalen Busverkehr. Adresse: Masurenallee 4-6, 14057 Berlin (Charlottenburg). Der ZOB liegt am Funkturm ("Langer Lulatsch“), Stadtteil Charlottenburg, gegenüber dem ICC (Internationales Congress Centrum). Telefon für Auskünfte wie Verspätungen, Änderungen etc. 030- 302 53 6 . Haltestelle u.a. der Eurolines und BerlinLinienbus.
     
  3. Flughafen, Airport
    Berlin Tegel (TXL), Otto-Lilienthal-Flughafen Berlin Tegel (TXL). 8 km nordwestlich des Stadtzentrums im Ortsteil Tegel. Für nationalen und internationalen Linienverkehr. Bus-Shuttle zwischen Flughafen und Alexanderplatz im 10 bzw. 20 -Minuten-Takt. Letzte Fahrt um 0.02 Uhr ab Flughafen Tegel und um 23.24 Uhr ab Prenzlauer Berg. Öffentliche Verkehrsmitteln vom Bahnhof Zoo (U+S), vom Bahnhof Charlottenburg, vom U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz (U7) Bus 128, vom U-Bahnhof Osloer Straße (U8, U9), vom U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz (U6). Busverbindungen: Linien X9, 109, 128, TXL.. Anfahrt mit dem Taxi ca. 16-25 € (je nach Standort). Fahrzeit von Berlin nach Airport Tegel je nach Standort und Verkehr ca. 10 - 40 Minuten. Flughafen Berlin-Schönefeld (IATA-Code: SXF, ICAO-Code: EDDB) hat auf sich auf Low-Cost spezialisiert. Der Flughafen liegt außerhalb der Stadtgrenze. Entsprechend lang die Fahrzeit nach Berlin-Zentrum. Öffentlichen Verkehrsmittel zu Berlin Schönefeld. AirportExpress der Deutschen Bahn verkehrt im 30-Minuten-Takt (2x pro Stunde) zwischen Bahnhof Spandau (ICE) und Schönefeld. Zwischenstopp nur im Bahnhof Zoologischer Garten (Fahrzeit ca. : 35 Min.). Verbindungen mit der RegionalBahn, S-Bahn, Bus oder JetExpress Bus. Die Anfahrt mit dem Taxi kostet ca. 35 €
     
  4. Straßenverbindungen, Anfahrt mit dem Auto
    Alle Autobahnen münden in den Autobahnring um Berlin ("Berliner Ring", A 10). Vom Ring führen Zubringer ins Stadtzentrum.

Schließfächer & Gepäckaufbewahrung - Diese finden sich in den großen Bahnhöfen und an zentralen Plätzen. Das Gepäck kann im Hauptbahnhof Berlin, am Busbahnhof ZOB und den Berliner Flughäfen deponiert werden.

Adressen der DB ReiseZentren in Berlin  - Allgemeine Infos rund um die Uhr unter 11 8 61 (Auskunft, Buchung) und 0800 150 70 90 (automatisierte Auskunft). Im Internet: www.bahn.de

Hauptbahnhof - DB ReiseZentrum Berlin Hbf
Europaplatz 1, 10557 Berlin
Öffnungszeiten (Reisezentrum): Tägl. 6.00-22.00 Uhr
Tel: 030 297 4333310243, www.bahn.de

Bahnhof Zoo - DB ReiseZentrum Bahnhof Zoo
Hardenbergplatz, 10623 Berlin
Öffnungszeiten (Reisezentrum): Tägl. 6.00-22.00 Uhr
Tel: 030/2971055, www.bahn.de

Ostbahnhof - DB ReiseZentrum Ostbahnhof
Koppenstraße 3, 10243 Berlin
Öffnungszeiten (Reisezentrum): Tägl. 6.00-22.00 Uhr
Tel: 030/2971055, www.bahn.de

Bahnhof Alexanderplatz - DB ReiseZentrum Alexanderp., Dircksenstraße, 10178 Berlin
Öffnungszeiten (Reisezentrum): Tägl. 6.00-22.00 Uhr
Tel: 030/2971055, www.bahn.de

Bahnhof Friedrichstraße - DB ReiseZentrum Friedrichs., Georgenstraße 14-18, 10117 Berlin
Öffnungszeiten (Reisezentrum): Tägl. 6.00-22.00 Uhr
Tel: 030/2971055, www.bahn.de

Bahnhof Lichtenberg - DB ReiseZentrum Lichtenberg
Weitlingstraße 22, 10317 Berlin
Öffnungszeiten (Reisezentrum): Tägl. 6.00-22.00 Uhr
Tel: 030/2971055, www.bahn.de

Bahnhof Spandau - DB ReiseZentrum Spandau
Seegefelder Straße 1, 13597 Berlin
Öffnungszeiten (Reisezentrum): Tägl. 6.00-22.00 Uhr
Tel: 030/2971055, www.bahn.de

Öffentliche Verkehrsmittel - An öffentlichen Verkehrsmittel existieren S-Bahn, U-Bahn und Bus der Berliner Verkehrsbetriebe BVG

  • Streckeninformation www.bvg.de/plan/streckinfo.html
  • Strassenbahnlinien www.bvg.de/plan/tram.html
  • S-Bahn Fahrplan www.s-bahn-berlin.de/fahrplanundnetz/index.htm
  • Buslinien www.bvg.de/plan/bus.html
  • Nachtlininen www.bvg.de/fun/nachts01.html

Reiseführer Berlin
U-Bahnhof Wittenbergplatz.
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Tickets für Berlin-Besucher - Wer viel unterwegs ist sollte sich eine Tageskarte oder 48 Stundenkarte kaufen. Diese gibt es bei der Tourismusinfo am Hauptbahnhof inklusive einem Bonusheft. Die Karte kann aber auch am Automaten in den U-Bahnen gezogen werden - hier allerdings ohne das Bonusheft. Tickets müssen vor der Fahrt entwertet werden. Entwertungsautomaten befinden sich bei den Bahnsteigen. Eine Zugangschranke zu den Bahnsteigen existiert nicht. Hier eine Übersicht der mir bekannten Fahrscheinangebote in Berlin.

  • CityTourCard - ideal für Berlin-Besucher - Für 48 bzw. 72 Stunden nur für den Tarifbereich AB. Gilt für das BVG- und S-Bahnnetz und für verschiedene touristischen Angebote. Das Ticket gilt für 1 Person und 1 Hund. Aktuelle Preise sind bei allen BVG- und S-Bahn-Verkaufsstellen sowie priv. Verkaufsagenturen. Dazu gibt es, wie oben genannt, eine Faltbroschüre.
     
  • Welcome Card  - Gilt nach der Entwertung 72 Stunden für den Tarifbereich Berlin, Teilbereiche ABC für 1 Erwachsenen und bis zu 3 Kinder (6. bis zum vollendeten 14. Lebensjahr). Gilt nicht für Ausflugslinien. Dazu gibt es bis zu 50% Ermäßigung bei div. touristische Angeboten.
     
  • Einzelfahrscheine  - Berechtigt zu einer Fahrt, beliebiges Umsteigen zum jeweiligen nächstfolgenden Anschluss in Fahrtzielrichtung. Keine Rund- und Rückfahrten. Gültig für Tarifbereich ABC oder in den Teilbereichen AB bzw. BC. Zeitdauer maximal 2 Stunden. Gültig für Bus oder Bahn (S-Bahnen und Straßenbahnen).
     
  • Tageskarten - Gilt für dem am Entwerter aufgedruckten Tag bis Folgetag 3.00 Uhr für eine beliebige Anzahl von Fahrten der BVG.

Tipp: Kanzlerbahn - Die Mini-U-Bahn wurde am 7. Aug. 2009 von Klaus Wowereit eingeweiht. Kosten 178 000 Euro pro Meter (!!!). Ein Blick in das teure Bauwerk sollte man sich nicht entgehen lassen.

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U-Bahn-Bundestag.
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Taxiadressen und Taxitelefon - Adressen und Anbieter von Taxdienste in Berlin sind: City Funk Tel: 030-210 202 (Berlin), Tel: 81-04-04 (Potsdam)Funk Taxi Berlin Tel: 030 - 26 10 26. Go Taxi Tel: 0180 - 111 33 22. Taxi-Ruf Würfelfunk eG Tel: 030 21 01 01. TaxiFunk Berlin Tel: 030 - 443 322

Sightseeing & Touren - Eine Führung kann mit Trabi, Segway-Elektrorollern, Aussichtsschiffen oder mit dem Fesselballon erfolgen. Beliebte Sightseeingtouren in Berlin sind: Hop-On Hop-Off-Tour Berlin Spree-Bootsfahrt, Hop-off Sightseeing Berlin Bus-Tour, Tour durch den Berliner Reichstag mit Glaskuppel, Führung durch das Berliner Regierungsviertel, Halbtagestour von Berlin nach Potsdam Sanssouci, Tour durch die Hinterhöfe Berlin Mitte, Street Art und Graffiti Tour inklusive Workshop, Historische Tour zum Dritten Reich, Tour durch das Berlin des Dritten Reichs, Führung durch das Konzentrationslager Sachsenhausen, Gastronomie-Tour durch Berlin, Gourmet Tour Luxus-Restaurant in Berlin, ComedyTour Berlin.

Evt. ein Tipp ist die Berlin WelcomeCard ABC. Freie Fahrt bei öffentlichen Verkehrsmitteln, Rabatt auf Sehenswürdigkeiten und Shopping. Rechnen Sie jedoch genau nach ob das Angebot für Sie lohnt. Die Tourismusinfo informiert zu Stadt- und Themenführungen.

Hotel Übernachtung - Informationen bieten Hotelbuchungsportale.

Jugendherbergen, Gästehäuser
Günstige Übernachtungsmöglichkeiten bieten Jugendherbergen und Hostel

Berlin - JH am Wannsee
Badeweg 1, Ecke Kronprinzessinnenweg, 14129 Berlin
T. +49-30-8032034, www.jh-wannsee.de

Berlin - JH Berlin - Ernst Reuter
Hermsdorfer Damm 48-50, 13467 Berlin
T+49-30-4041610, http://berlin-ernst-reuter.djh-berlin-brandenburg.de/

Berlin - Youth Hostel International
Kluckstr. 3, 10785 Berlin
T. +49-30-747 68 79 0, www.jh-berlin-international.de

Homosexuell & Lesbian - Hilfe und Information für Gays und Lesben: Lesbenberatung e.V.: www.lesbenberatung-berlin.de Mann-O-Meter e.V.: www.mann-o-meter.de Schwulenberatung: www.schwulenberatungberlin.de Schwullesbisches Leben Berlin: www.out-in-berlin.de

Einkaufsstraßen und Einkaufsviertel - KaDeWe muß sein. Fündig werde Sie auch in der Friedrichstraße. Eine Top-Adresse ist das Modehaus Galeries Lafayette. Unter den Linden liegt das Kultkaufhaus Dussmann. Der Kurfürstendamm bietet einfach alles und ist im Vergleich relativ günstig.

Shoppingviertel in Berlin - Alexanderplatz, Friedrichstraße, Hackescher Markt, Kurfürstendamm & Tauentzienstraße, Spandau, Schlossstraße, Schönhauser Allee.

Wochenmarkt, Flohmarkt, Trödelmarkt (Antiquitäten, Secondhand) - Flohmärkte zum Feilschen und Stöbern in Berlin: Antik- / Buchmarkt Bodemuseum www.antik-buchmarkt.de Antikmarkt am Ostbahnhof www.oldthing.de Kunstmarkt am Zeughaus www.kunstmarkt-berlin.com Trödel- / Kunst Str. des 17.Juni www.berliner-troedelmarkt.de Flohmarkt am Arkonaplatz www.troedelmarkt-arkonaplatz.de Flohmarkt am Boxhagener Platz www.boxhagenerplatz.de Flohmarkt am Fehrbelliner Platz www.fehrbi.info Mauerpark Flohmarkt www.mauerparkmarkt.de

Reiseführer Berlin
Flohmarktsouvenir der alten DDR und ehemaligen UDSSR.
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Wochenmärkte in Berlin - Praktisch jeder Stadtteil bietet während der Woche einen oder mehrere Wochenmärkte mit Obst, Gemüse, Fleisch sowie was an Haushaltswaren benötigt wird. Tipp ist der als „Türkenmarkt“ bezeichnete türkische Markt am Maybachufer. Historische Markthalle mit Tradition: Arminiusmarkthalle in Moabit www.arminiusmarkthalle.de. Marheineke Markthalle www.meine-markthalle.de Markthalle IX - Kreuzberg SO 36 www.meine-markthalle.de Markthalle Tegel in der Tegeler Fußgängerzone. Ökomarkt am Kollwitzplatz in Prenzlauer Berg. Türkischer Markt am Maybachufer www.mv-perske.de

Regional typische Küche und Gastronomie - Zum Frühstück holen Sie beim Bäcker Schrippen oder Schusterjungen. Jede Menge Kalorien bietet die Berliner Currywurst, Kasseler mit Sauerkraut und Kartoffelpüree, Eisbein, Rinderbrust mit Meerrettich, gepökelte Schweins-haxe mit Sauerkraut und Erbspüree, Gänsebraten mit Grünkohl und Klößen (...). Typisch sind Buletten mit Kartoffelsalat oder Fischgerichte wie Aal grün mit Spreewälder Gurken oder Barsch in Biersoße und Hecht gebraten mit Specksalat. Alles ziemlich heftig und deftig.

Reiseführer Berlin
Café Kranzler Berlin - bzw. das was blieb.
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Typische Getränke - "Molle" leicht gehopftes Pils. Molle „mit Strippe“ Pils mit Korn. "Berliner Weiße" ein mit Milchsäurebakterien angesäuertes Weizenbier. Mit Waldmeister- bzw. Himbeersirup als „Weiße grün“ oder „Weiße rot“ mit Strohhalm getrunken . Wer dazu einen Stolzen Heinrich (Schweinsbratwurst in Bier-Sauce) bestellt kann eigentlich nichts falsch machen. Traditionelle Berliner-Brauereien sind: Kindl, Engelhardt und Schultheiss.

Reiseführer Berlin
Außengastronomie an der Spree
.
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Club- und Partyleben - Vor allem im Sommer locken viele coole Bars und Locations nach Berlin. Die Spreemetropole verwandelt sich an vielen Stellen zu einer karibischen Insel mit Strandbars, Palmen und multikulturellen urbanen Lebensgefühl.

Ausgehviertel in Berlin - Hackeschen Höfe / Oranienburger Straße, Savignyplatz, Schöneberg, Kollwitzplatz, Osthafen, Schönhauser Allee, Simon-Dach-Straße.

Reiseführer Berlin
Postfuhramt Berlin in Berlin Mitte.
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Szene-Stadtteil Berlin Mitte - Die Hackeschen Höfe, der S-Bahnhof und die Straßencafés auf der Oranienburger Straße sind beliebte Treffs.

Geschichte - Die Geschichte Berlins ist die Geschichte Deutschlands. Zeitpfeil: 1237 Stadtgründung an der Spree unter den Askaniern. 1709 Hauptstadt Preußens. Es folgen erste planmäßige Erweiterungen bzw. Zusammenschlüsse kleinerer Städte zur Haupt- und Residenzstadt Berlin. 1871 Hauptstadt des Deutschen Kaiserreichs. Berlin wird im Kaiserreich und zwischen den Weltkriegen entscheidend für die Geschichte Deutschlands. 1933 Hauptstadt des Deutschen Nazi-Reichs. 1945 ist das Zentrum Berlins zu drei Vierteln Trümmerlandschaft. 1961 Teilung in Ost- und Westberlin nach Blockade durch die Sowjetunion (1948) und Gründung der BRD und DDR (1949). 1989 Berlin wird nach dem unerwarteten Ende der DDR zur Hauptstadt Deutschlands. 2012 Hartz-IV-Hauptstadt. Berlin hat die meisten Hartz-IV-Empfänger in Deutschland. Die Entindustrialisierung der Hauptstadt wird als ein Grund genannt. Das Deutsche Historische Museum bietet einen hervorragenden Überblick über die gemeinsame Geschichte der Deutschen und Europäer.

Wirtschaft und Industrie - Verglichen mit anderen deutschen Bundesländern verzeichnet Berlin eine überdurchschnittliche Arbeitslosenquote. Auch bei den Hartz-IV-Empfängern steht Berlin ganz oben. Als ein beliebtes Ziel nationalen und internationalen Städtetourismus lebt Berlin vom Tourismus und seinen Kongressen. Berlin ist Sitz vieler Rundfunkanstalten und Verlage und setzt auf die Attraktivität seines Standorts. Wissensbasierte Wirtschaft, Architektur, Mode, Design und Kunst machen Berlin zu einer weltoffenen Stadt.

Regelmäßige Veranstaltungen im Festkalender
Die gelisteten Feste können je nach Region oder Jahr ausfallen, ersetzt werden bzw. sich verschieben. - Zu den wichtigsten Events gehören: Art Forum Berlin, Berlinale, Bierfestival Berlin, Modemesse, Classic open air, Grüne Woche Berlin, Ifa Berlin, ILA, International Design Festival Berlin (DMY), ISTAF Berlin, ITB Berlin (...). Info bei der Tourismusinfo.

Reiseführer Berlin
Feiern am Brandenburger Tor, Berlin.
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Klima und beste Reisezeit - Berlin befindet sich in einer gemäßigten Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt ca. 10°C. Die wärmsten und regenärmsten Monate und damit die beste Reisezeit für Berlin sind Juli und August.

Tourismusinformation, Informació Turística, Oficina de Turismo
Hotelbuchungen, Stadtführungen, Stadtplan und Ticketverkauf

Berlin Tourist Info im Hauptbahnhof
Öffnungszeiten* Mo - Sa 08 - 22 Uhr.
Erdgeschoss / Eingang Europaplatz

Berlin Tourist Info Brandenburger Tor
Öffnungszeiten* Mo - Sa 10.00 - 18.00 Uhr.
Pariser Platz / südliches Torhaus

Berlin Tourist Info im ALEXA Shopping Center
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10 - 20 Uhr.
Nahe Alexanderplatz, Grunerstraße 20 / Erdgeschoss

Berlin Tourist Info im Neuen Kranzler Eck
Öffnungszeiten* Mo - Sa 09.30 - 18.00 Uhr.
Nahe Zoo / Ku´damm, Kurfürstendamm 22, Passage

Tourist Information Center tic in Prenzlauer Berg
Öffnungszeiten* Mo - Sa 10.00 - 19.00 Uhr.
Maschinenhaus - in der Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg
Tel. +49 30 - 44 35 21 70, Fax +49 30 - 44 35 21 71
www. tic-berlin.de

Tourist-Information Berlin-Spandau im Gotischen Haus
Öffnungszeiten* Mo - Sa 10.00 - 18.00 Uhr.
Info-Telefon: 030 / 333 93 88, Fax: 030 / 333 04 83
Breite Str. 32, 13597 Berlin-Spandau
www.partner-fuer-spandau.de

*(Saisonale und anlassbezogene Sonderöffnungen möglich). Tourismusinformationen werden in Berlin auch als infostores bezeichnet.

Konsulate - Einige der wichtigsten Botschaften, Konsulate, Diplomatischen Vertretungen in Berlin. Vollständige Liste erhalten Sie beim Auswärtigen Amt. Frankreich www.botschaft-frankreich.de Island www.botschaft.island.de Israel, www.israel.de Italien www.ambberlino-esteri.it Japan www.botschaft-japan.de Kanada www.kanada-info.de Liechtenstein www.berlin.liechtenstein.li Mexico portal.sre.gob.mx/alemania Niederlande www.niederlandeweb.de Österreich www.bmeia.gv.at Polen www.botschaft-polen.de Russische Föderation www.russische-botschaft.de Schweiz www.eda.admin.ch Spanien www.spanischebotschaft.de Spanisches Fremdenverkehrsamt www.tourspain.es Türkei www.tuerkischebotschaft.de Vereinigte Staaten http://german.germany.usembassy.gov/

Zeitungen und Printmedien - Stadtmagazine wie Tip, Zitty. Tageszeitungen wie taz, Welt, das Neue Deutschland, Berliner Zeitung, Berliner Morgenpost, Der Tagesspiegel (...). Boulevardzeitungen wie B.Z., Bild Berlin und Berliner Kurier. Anzeigenblätter wie die Berliner Woche, das Berliner Abendblatt, die Zweite Hand (...).

Tagesausflüge - Wer die Umgebung der Hauptstadt erkunden möchte, kann zahlreiche Tagesausflüge unternehmen.

Reiseführer Berlin
Wannsee bei Berlin. Ideal für einen Tagesausflug.
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  • Potsdam, Schloss Sanssouci
    Schloss Sanssouci  Schloss Sanssouci und Schlosspark ist seit 1990 Weltkulturerbe der UNESCO.
     
  • Konzentrationslager Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen
    1936 eingerichtetes nationalsozialistisches Konzentrationslagers in Sachsenhausen nördlich von Berlin. Von über 200.000 Häftlinge wurden hier über 100.000 ermordet.
     
  • Olympiastadion Berlin
    Am Rand des Grunewald im Westen Stadtteils Charlottenburg. Monumentaler Bau, mit mächtigen Oval und klarer Geometrie. Architekt: Werner March, Erbaut 1936. Heute nach der Komplettsanierung 1998 eine modern Multifunktionsanlage. Infos zu Stadionsführungen unter: www.olympiastadion-berlin.de/

 
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