Diskriminierung in Spanien

Ethnische Diskriminierung durch Suchraster und Vorurteilsfalle in Spanien. Personenkontrollen bei Migrationshintergund

Diskriminierung in Spanien
Diskriminierung in Spanien. | Foto: (©) H.D.Rose | Foto kaufen

Updated: 03.02.2014, 9:39. Text/Foto: Hans Diego Rose.


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Für die spanische Polizei ist 'Ethnic Profiling' keine Diskriminierung. Wer jedoch wegen seiner Hautfarbe kontrolliert wird nimmt dies durchaus als demütigend und entwürdigend war. Die Unschuldsvermutung gilt für das Suchraster nicht. Im Suchraster bleiben Afrikaner, Romas, Rumänen (...) generell unter Tatverdacht. Dunkelhäutige werden wegen ihrer Hautfarbe in Spanien häufiger kontrolliert. Auch werden dunkelhäutige Menschen generell anders behandelt. Die Alltagserfahrung der Polizei macht diese Personen zu Verdächtigten. Es muss sich dabei nicht um Rassismus oder Fremdenhass handeln - jedoch um eine mögliche Vorurteilsfalle.

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Selbsterfüllende Erwartungen und Vorurteilsfalle - Der Tatbestand das Dunkelhäutige häufiger kontrolliert werden führt dazu, dass Dunkelhäutige häufiger bei einer Straftat erwischt werden. Damit wird das allgemeine Urteil in der Gesellschaft bestätigt, die Menschen dieser Ethnie generell als verdächtig einstuft. Bei der Polizei gelten Personen mit Migrationshintergrund aufgrund ihrer "Berufserfahrung" als verdächtig.

Ethnic Profiling bei Kriminellen - Wer als weiße(r), blonde(r), bürgerlicher Ausländer in Spanien unterwegs ist wird kaum zum Opfer diskriminierender Personenkontrollen werden. Diese Personengruppe muss sich eher vor Kriminelle in Acht nehmen. Denn Kriminelle arbeiten für die Beurteilung ihrer Opfer ebenfalls nach den Kriterien des 'Ethnic Profiling'.

Wo liegt das Problem - Das äußere Erscheinungsbild ist für die Polizei entscheidend. Menschen dürften zwar wegen ihres Geschlechts, ihrer Herkunft oder ihrer Religion nicht benachteiligt werden. In der Praxis sieht das jedoch anders aus. In der Regel liegt bei eine Kontrolle immer ein personenbezogener, konkreter Verdacht vor. Hautfarbe und äußeres Erscheinungsbild sind für uns Selektionskriterien. Auch Mitarbeiter von Sicherheitsfirmen (SMA) oder Kaufhausdetektive arbeiten nach diesen Selektionskriterien. Das Problem liegt jedoch in der Vorurteilsfalle. Sie lässt eine Person mit Migrationshintergrund zu einem möglichen Täter und zu einem Opfer mit eingeschränkter Würde werden.

 
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