Hotelfachmann /-fachfrau in Spanien

Hotelfachmann /-fachfrau in Spanien. Berufseinsteiger und Mitarbeiter gesucht. Gehälter für die Hotelrezeption

Hotelfachmann /-fachfrau in Spanien
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Updated: 01.02.2015, 9:39. Text/Foto: Hans Diego Rose.


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Derzeit werden in der Hotellerie händeringend Ausbildungskräfte gesucht. Ein Grund liegt darin, dass junge motivierte Berufseinsteiger häufig besonders günstige und unkritische Arbeitskräfte darstellen. Wer im Hotel eine Stelle sucht, sollte sich darüber bewusst sein, dass in der Regel junge und smarte Mitarbeiter gefragt sind. Mit 45 Jahren ist man in der Branche jedoch weder jung noch smart und selten noch gefragt. In der Theorie steht dem Mitarbeiter die Welt offen. In der Praxis sind die Gehälter jedoch häufig so niedrig, dass diese kaum einen Umzug tragen. Ausgebildete Fachkräfte werden gesucht und das mit guten Grund. Denn wer an der Hotelrezeption mehr als den Mindestlohn bekommt, kann schon sehr froh sein. Doch welchen Spielraum haben Hoteliers, um ihre Beschäftigte gut zu bezahlen?

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Rezeptionist bevorzugt attraktiv - Der Blick an die Hotelrezeption zeigt nicht selten: Ein Direktor bevorzugt häufig junge und attraktive Frauen. Die Direktorin häufig junge und attraktive Männer. "Sex sells" nicht nur beim Gast und natürlich nicht nur in der Hotellerie.

Jung maximal 40 Jahre - Ab 35 Jahren passt man nicht mehr zum "jungen Team". Mit 45 Jahren wird die Fachkraft Nachtportier. Stellenanzeigen die in der Branche typischerweise geschaltet werden sind:

  • "Wir sind ein junges Team und suchen (...).
  • "Du hast gerade Deine Ausbildung (...)"
  • "Gerne nehmen wir auch Studenten (...)".

Mit einem Alter von 20 Jahren und wenig Erfahrung ist es einfacher eine Stelle zu erhalten als mit über 40 und mit viel Erfahrung.

Schlechte Bezahlung und häufig Niedriglöhne - Die Bezahlung ist reine Verhandlungssache. Inzwischen existiert zumindest ein Mindestlohn. Dieser wird jedoch in vielen Fällen 'verrechnet'. Siehe Überstunden. Natürlich ist der Mindestlohn in Spanien niedriger als in Deutschland. Der Lohn reicht in beiden Ländern kaum zum Leben.

Unbezahlte Überstunden - "Überstunden werden nicht erwartet und nicht bezahlt". Die Arbeit darf aber natürlich trotzdem nicht liegen bleiben. Werden Überstunden aufgeschrieben, wird in vielen Betrieben mit Kündigung gedroht. Unbezahlte Überstunden werden von der Direktion dagegen nicht selten als "Selbstverständlichkeit" erwartet.

Lohnt sich die Ausbildung? - Spätestens wenn ein Gast ein Zimmer für 400 Euro die Nacht reserviert und mit einer "Freundin" auf der Etage verschwindet, sollte man sich mal fragen, warum man sich so ein Hotelzimmer nicht leisten kann.

Hohe Qualifikation erwartet - 2 bis 3 Fremdsprachen in Wort und Schrift. PC und Office-Packet. Erfahrung in der entsprechenden Sternehotellerie. Kenntnisse mit den entsprechenden Gästen (Saudis, Russen, Japaner). Kenntnisse der Buchungssoftware die im Hotel läuft. Elite-Erfahrung in der Top-Hotellerie.

Gast ist König - Höflichkeit ist wichtig für den Hotelmitarbeiter. Auch wenn der Hotelgast laut wird, sozial herablassend den Rezeptionsmitarbeiter von oben her behandelt oder eine plumpe Anmache testet.

Kündigung zum Saisonende - Ist die Hauptsaison vorbei, kommt häufig die Kündigung und damit beginnt der Gang zur Arbeitsagentur. Für die gesuchte Hotelfachkraft eine Zeit des Wartens und des Hoffens.

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Blowback - Sicherlich darf man die Branche nicht allgemein schlecht machen. Es wird auch positive Betriebe geben. Zudem ist die Arbeit in anderen Branchen auch nicht einfach. Siehe Friseure oder Taxigewerbe. Nur scheint in der Hotellerie, angefangen vom Lohn bis zu den Umgangsformen, vieles nicht zu stimmen. Wer sich zum Hotelfachmann /-fachfrau ausbilden lässt, sollte entweder später Chef(in) werden und damit an der Spitzer der Ausbeutung stehen oder die Finger von der Ausbildung lassen. Die Bezahlung ist in anderen Branchen fast immer besser. Ein Blowback für beide Seiten.

 
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