Kriminalitätsbelastete Orte in Madrid

Kriminalitätsbelastete Orte in Madrid. Drogen, Prostitution und Waffenverkauf. No-go-Area für Touristen. Preise in der Altstadt

Kriminalitätsbelastete Orte in Madrid
Kriminalitätsbelastete Orte in Madrid. | Foto: (©) H.D.Rose | Foto kaufen

Updated: 14.07.2015, 9:39. Text/Foto: Hans Diego Rose.


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Die Drogenszene in Madrid ist die hässliche Seite der Hauptstadt. Sie findet sich nicht nur an den Plätzen wo Spritzenautomaten aufgestellt wurden und wo Apotheken über vergitterte Fenster verfügen. Vor allem nachts werden diese Straßen und Plätze für Touristen zu No-go-Areas. Neben den Dealern und Junkies finden sich auch Prostituierte und Diebe. Die Junkies sind leicht an der mageren Gestalt und dem bleichen Gesicht zu erkennen. Die Prostituierten an ihren hochhackigen Schuhen. Die Diebe geben sich gerne als Freier, die eine Prostituierte suchen, oder als Gäste eines Restaurants.

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Calle de la Montera - Bis 1992 fanden sich die Prostituierten in der Calle de Caretas. Heute steht die Calle de la Montera seit vielen Jahren für die Prostitution in Madrid. Natürlich in der Altstadt. Hier sind viele Touristen unterwegs und das Geschäft läuft gut. Probleme mit den Einwohnern gibt es nicht. Gefährlich ist die Straße auch nicht unbedingt. In der Regel sind viele Polizisten unterwegs. Für ausländische Touristen sind die Preise für Drogen und Prostituierte in der Calle de la Montera deutlich höher. Höher natürlich als am Straßenstrich im Poligono Industrial de la colonia Marconi. Der schnelle Sex um die Ecke kostet hier um die 20 bis 50 Euro. Die Drogen werden in der Calle de la Montera in den dunklen Türeingängen verkauft. Im Poligono Industrial de la colonia Marconi gleich an der Autotür.

Kriminalitätsbelastete Orte in Madrid
Straßenstrich mit Drogenverkauf in der Calle de la Montera, Madrid.
Kriminalitätsbelastete Orte in Madrid. | Foto: (©) H.D.Rose | Foto kaufen

Kriminalitätsbelastete Orte in Madrid - Madrid ist eine sichere Stadt. Auf einsame nächtliche Spaziergänge durch Straßen und Parks sollte dennoch verzichtet werden. Kriminalitätsbelastete Orte sind generell überfüllte oder nachts die leeren Busse und Metrowaggons. Nachts sollte daher ggf. lieber ein Taxi gerufen werden. Probleme bereiten auch die Eingangsbereiche der Museen. Darüber hinaus existieren Straßen und Plätze in sozial schwachen Stadtvierteln, in denen sich ein Tourist besser nicht verlaufen sollte.

  • Valdemingómez (Vallecas) - Schwerpunkt Cañada Real Galiana. Ohne Zweifel der größte Markt für Drogen in Madrid. Zentrum hier die Straße "Calle de Francisco Álvarez". Prostituierte finden sich hier keine. Dafür wird jedoch mit Waffen gehandelt.
  • Alto de San Isidro (Carabanchel) - Vor allem die Zone "Alto de San Isidro". Verkauf von Heroin und Kokain. Geprägt ist die Straße durch eine Hausbesetzerszene die sich in der Illegalität eingerichtet haben.
  • San Fermín (Usera) - Schwerpunkte  sind die Straßen "Calle de las Islas y del Mar". Drogen, Waffenverkauf und bewaffneter Raub.
  • San Cristóbal de los Ángeles (Villaverde) - In den Hochäusern "Torres de San Cristóbal und Ángele" in Villaverde. Drogenverkauf, Überfälle. Nicht weit entfernt befindet sich das oben genannte "Polígono Marconi". Im "Polígono Marconi" finden sich nun die Prostituierten, die zuvor von der "Casa de Campo" vertrieben wurden.
  • Colonia de los Olivos (Latina) - Im Viertel "La Latina" finden sich gleich mehrere gefährliche Zonen. Beispiele sind die "Calle de Cullera" und "Caño Roto", die "Colonia de los Olivos" mit zahlreichen 'Zigeunern' die sich auf den Verkauf von Drogen, vor allem Heroin, spezialisiert haben.

Wer Drogen kaufen möchte findet diese ohne Probleme - In Madrid sind alle Drogen ohne größere Probleme fast immer sofort erhältlich. Dazu muss man nicht in die Randbezirke der Hauptstadt fahren. Praktisch jeder Stadtteil hat einen Platz oder eine Straße, wo Dealer (sp. camellos) ihre Waren anbieten. Das Schlüsselwort zur Kontaktaufnahme lautet "hachís". Natürlich kennt auch die Polizei (Policía Municipal) die Dealer und ihre Plätze.

Legal und illegal - Der Besitz kleinerer Mengen für den Eigenverbrauch ist nicht strafbar. Der Drogenkonsum in der Öffentlichkeit und der Handel hingegen sind verboten und führen zur Anklage oder Strafverfolgung.

ACHTUNG - Finger weg von Drogen. Egal ob Bier, Tabak, Cannabis oder Badesalze. Jede Droge kann zur Abhängigkeit führen.

 
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