Region Galicien

Galicien Region und Provinzen La Coruña, Lugo, Orense, Pontevedra mit der Hauptstadt Santiago de Compostela am Ende des Pilgerweges

Region Galicien
Region Galicien. | Foto: (©) H.D.Rose | Foto kaufen

Updated: 27.01.2015, 9:39. Text/Foto: Hans Diego Rose.


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Der Stamm der Kelten gab Galicien den Namen Galaicos. Daraus wurde die Bezeichnung Galicien abgeleitet. Galicia (Galicien) liegt im Nordwesten der Iberischen Halbinsel. Die Region besteht aus den Provinzen La Coruña, Pontevedra, Orense und Lugo. Hinzu kommen die Inseln Cíes und Ons. Galicia ist eine der Autonomen Regionen die das "Grüne Spanien" bilden. Geprägt wird Galicien durch eine lange Küste und einem schönen Hinterland. Die ländliche Gastronomie ist mit ihren Qualitätsprodukten "Productos Gallegos de Calidad" empfehlenswert. Die Hauptstadt Santiago de Compostela Ziel und Ende eines Pilgerweges der durch Europa führt.


Region Galicien

Finis terrae - Ende der Erde. Eine Reise nach Galicien ist eine Fahrt wo das Land endet und das Meer beginnt.

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Wissenswertes: Region Galicien

Unterkunft & Preise - Die Preise verändern sich je nach Saison. Im Sommer höher und im Winter niedriger. In der Pilgerstadt Santiago de Compostela steigen die Zimmerpreise wenn das "Heilige Jahr" gefeiert wird.

Zugverbindungen - RENFE Zugverbindungen zu allen größeren Städten Galiciens. FEVE-Schmalspurbahn entlang der Küste. Der Knotenpunkt der RENFE und FEVE ist Ferrol. Schnellzugverbindungen von Santiago über Orense nach Madrid sowie La Coruña nach Santiago de Compostela.

Busverbindungen - Eher schlechte Verbindungen. Zu kleineren Ortschaften teilweise nur einmal am Tag.

Häfen - Zwar verfügt Galicien über viele Häfen, die Fährverbindungen sind jedoch nicht besonders gut ausgebaut. Eine Möglichkeit um Galicien zu erreichen sind allerdings die touristischen Kreuzschiffe. Orte mit größeren Häfen sind: Ferrol, A Coruña, Vilagarcía de Arousa und Vigo.

Flughäfen - Galicien besitzt 3 internationale Flughäfen. Der wichtigste Flughafen ist der von Santiago de Compostela. Kleiner dagegen der Aeropuerto de Vigo und der Aeropuerto de La Coruña.

  • Aeropuerto De Santiago, Lavacolla (SCQ) - Flughafen Santiago de Compostela. Verkehrsflughafen 15 km von Santiago de Compostela. www.aena-aeropuertos.es
     
  • Aeropuerto de Vigo (VGO) - Flughafen Vigo oder veraltet Aeropuerto de Peinador. Verkehrsflughafen etwa 9 km von Vigo. www.aena-aeropuertos.es
     
  • Aeropuerto A Coruña (LCG) - Flughafen A Coruña, 8 km von A Coruña bei Alvedro. Der Verkehrsflughafen wird auch Aeroporto de Alvedro genannt. www.aena-aeropuertos.es

Klima - Eher angenehmes Klima. Mit Regen muss jedoch immer gerechnet werden. Im Winter an der Küste sehr heftige Stürme. Ganz anders dagegen das Klima der Ribeira Sacra mit Temperaturen im Sommer bis 40 °C.

Gastronomie & Gerichte - Sehr gute und relativ günstige Küche. Die Küche ist durch Meer und Bergwelt geprägt. Typisches Gericht ist "Pulpo a la gallega", "Caldo gallego", oder der Käse Tetilla. Trinken sollte man Weine aus D.O. Galinien (Vinos con Denominación de Origen de Galicia).

Autonomie: Seit 28.04.1980

Hauptstadt: Santiago de Compostela

Provinzen: La Coruña, Lugo, Orense, Pontevedra.

Wirtschaft: Landwirtschaft, Fischfang, Forstwirtschaft. Galicien gilt als eines der ärmsten Regionen Spaniens. Die Arbeitslosenquote ist sehr hoch.

Sprache: Castellano (Spanisch) und Galicisch. Die galizische Sprache wird verstärkt gefördert.

Feiern & Feste: Die Semana Santa oder Karneval werden in allen größeren Städten gefeiert und sind hier nicht gelistet. Die wichtigsten Feste:

  • Mai / Juni - Fiesta del Corpus Christi de Puenteareas
  • Juni - Arde Lucus in Lugo
  • Juni - Fiesta de San Pelayo in La Estrada
  • Juli - Santiago in ganz Galicien
  • Juli - Día da Patria Galega, galicischer Nationalfeiertag
  • Juli - Festa da Dorna in Riveira
  • Juli - Rapa das Bestas de Sabucedo
  • Juli - Festival de Ortigueira
  • Juli - Nuestra Señora del Carmen in vielen Hafenstädten
  • Juli - Fiestas del Apóstol Santiago
  • Aug. - Romería Vikinga de Catoira
  • Aug. - San Ramón de Bealo, Wallfahrtsort San Ramón de Bealo
  • Okt. - Fiesta del Marisco (Fest der Meeresfrüchte)
  • Okt. - Fiesta de San Froilán
  • Sept. - Feria Franca in Pontevedra

Geschichte - Erste Spuren menschlicher Aktivitäten stammen aus dem Spätpaläolithikum um 25.000 und 16.000 v. Chr.. Etwa ab 4000 Jahre v. Chr. tauchen Mámoa Grabhügel mit Dolmen auf. Der Bronzezeit ab 1800 v. Chr. folgte um 1000 v. Chr. bis 400 v. Chr. die Eisenzeit. Mittelalterliche Ruinen von Klöstern und steinerne Kruzifixe zeugen von frühen Misionstätigkeiten zahlreicher Mönche. Die Bezeichnung Galicien stammt von den keltischen Galläkern (Kallaiker, lat. Callaici) ab.

  • 7. Jh. v. Chr. - Kelten erobern Galicen
  • 135 v. Chr. - Römer erreichen Galicien
  • 60 v. Chr. Galicien wird zur römischen Provinz Gallaecia
  • 409 - Königreich unter den germanischen Sueben
  • 583 - Der Westgotenkönig Leovigild übernimmt Galicien
  • 711 - Für Mauren ist die Region zu abgelegen und unwichtig
  • 813 - Grabfund des angebl. Santiago de Compostela
  • 830 - Beginn der Wallfahrt nach Santiago de Compostela
  • 10. und 11. Jh. - Galicien wird jeweils kurzzeitig Königreich
  • 1833 - Das Königreich Galicien wird in 4 Provinzen geteilt
  • 19. Jh. - Elend und Massenauswanderung
  • 1980 - Galicien wird Autonome Region
  • 2000 - Bestrebungen zur Unabhängigkeit gegenüber Spanien

Kelten-Mythos - In Galicien gibt es einen starken Kelten-Mythos. Das zeigt sich u.a. in der Musik und dem galicischen Dudelsacks. Ein Instrument das heute in ganz Spanien bekannt ist und auch in den keltischen Ländern wie Irland und Schottland zur musikalischen Tradition gehört. Zum Mythos der Kelten gehören auch die Castros. Es handelt sich dabei um befestigte Steinhäuser aus der Bronzezeit. Allerdings könnte es die Castros schon vor den Kelten gegeben haben. Die Siedlungen entstanden zumeist an geschützten höher gelegenen Lagen. Das größte Castro wurde bei A Guarda auf dem Berg Santa Tegra freigelegt, Eine der schönsten Castros liegt südlich von Noia bei Baroña auf einer Landzunge direkt am Meer.

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Sehenswertes: Region Galicien

Sehenswert sind neben den Orten die Landschaft mit Rías, Strände und Wälder. In Galicien werden besonders typische feuchte und dunkle Wälder nicht "bosques" sondern "fragas" genannt. Fragas sind häufig ältere Eichenwälder die nun unter Naturschutz stehen. Ein Tipp ist sind die Fragas do Eume Parque, im Tal des Flusses Eume. Ein Wandertipp ist hier die Route zum Monasterio de San Juan de Caaveiro oder zum Kloster Monfero.

Region Galicien
Santiago de Compostela**
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Region Galicien
A Coruña / La Coruña*
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Weitere Sehenswürdigkeiten der Autonomen Region Galicien sind:

  • Baiona (Bayona) - Küstenstadt mit Castel, heute Parador
  • Camariñas - Küstenort mit Leuchtturm Faro de cabo Vilán
  • Cambados - Kleiner, einfacher Küstenort
  • Corcubión - Stiller, kleiner Küstenort
  • Costa da Morte (Costa de la Muerte) - Todesküste Galiciens
  • Ferrol - Galisische Hafenstadt am Atlantik
  • Finisterre (Fisterra) - Kap Fisterra, westliches Ende der Welt
  • Lugo - Sehenswerte Stadt mit Stadtmauer und Kathedrale
  • Malpica de Bergantiños - Hafenstadt an der Atlantikküste
  • Muros - Kleine Küstenstadt in Galicien
  • Muxía (Mugia) - Fischerort an der Costa da Morte
  • Noia (Noya) - Kleinstadt an der Mündung Rio Tambre / Atlantik
  • Rías Altas - Fjordartige Meeresbuchten am Atlantik
  • Rías Bajas (Rías Baixas) - Vier schmale Meeresbuchten
  • Ría de Arousa - Größte Ría (Meeresbucht)
  • Ría de Muros y Noia - Rías (Meeresbucht)
  • Ría de Pontevedra - Ría (Meeresbucht)
  • Ría de Vigo - Ría (Meeresbucht)
  • Ribadeo - Hafenstadt am Golf von Biskaya
  • O Grove - Kleiner galizischer Küstenort
  • Ourense (Orense) - Regierungssitz der gleichnamigen Provinz
  • Pontevedra - Nicht zu verwechseln mit Ría de Pontevedra
  • Vigo - Hafen- / Industriestadt mit Ruinen Castillo de San Sebastián
  • Viveiro (Vivero) - Stadt in der Provinz Lugo, Galicien

 
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