Reiten in Andalusien, Spanien

Reiten in Andalusien, Spanien. Begleitende Touren mit Ausritte und Unterricht. Urlaub an der Mittelmeerküste auf Mallorca

Reiten in Andalusien, Spanien
Reiten in Andalusien, Spanien. | Foto: (©) H.D.Rose | Foto kaufen

Updated: 06.05.2015, 9:39. Text/Foto: Hans Diego Rose.


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Wichtig für das Reiten in der Natur sind ein Reithelm, Jeans und festes Schuhwerk. Begleitende Touren werden in Spanien in vielen Regionen angeboten. Ganz besonders zu empfehlen ist aber ein Ausritt an der Mittelmeerküste. Ein Tipp sind die Fincaferien auf Mallorca oder in der südlichen Region Andalusiens. Ranchos finden sich an fast allen Regionen mit Tourismus. Viele Reiturlauberanbieter offerieren Unterricht und Ausritte. Das Angebot reicht von Unterricht für Anfänger und Fortgeschrittene bis hin zum Dressur-Unterricht in klassischer spanischer Reitweise.

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Reiten in Andalusien - Urlaub zu Pferd ist Aktivurlaub. Ein schönes Gebiet mit Wind, Sonne, Gebirge und Strand bietet die Region bei Andalusien. Wer hier reitet erlebt die gesunde Natur des Mittelmeeres. Auch für Kinder und Jugendliche wird qualifizierter Reitunterricht angeboten. Um Reitunfälle zu vermeiden sollten folgende Regeln beachtet werden.

  1. Die richtige Kleidung - Schon der Sonne wegen sollte eine lange Hose angezogen werden. Aber auch damit Sie sich nicht an Sattel, Steigbügel oder Bügelriemen wundscheuern. Schnürschuhe oder Slipper sollten nicht angezogen werden da man sich an der Lederzunge des Schuhs im Falle eines Sturzes verfangen kann und dann mitgeschliffen wird. Am besten sind Stiefel oder Stiefeletten mit einer durchgehenden Lederfläche bis hin zu den Knöcheln. Damit können Sie bequem hinein und wieder rausschlüpfen. Ein Reithelm und wettergemäße Kleidung ist angebracht.
     
  2. Erster Kontakt - Wenn Sie den Reitstall aufsuchen um zum ersten Mal Ihr Glück auf dem Rücken eines Pferdes zu suchen sind Zuckerstücke oder sonstige Leckerlis nicht nötig. Um ein Pferd kennenzulernen sind Streicheln und freundliches Reden genug. Ein Pferd muss nicht mit Leckereien bestochen werden. Abgesehen davon kann mit solchen Geschenken leicht das Gegenteil erreicht werden. Pferde sind intelligent und speichern derartige Bestechungen schnell als Standard und beginnen diese zu fordern. Um diese zu erhalten können Pferde dann auch schon mal beißen. Treten Sie dem Pferd ohne Scheu entgegen. Ein weiterer Tipp. Ein Pferd spürt ob Sie sich sicher fühlen oder nicht und wird dies eventuell ausnutzten.
     
  3. Kontrolle - Bevor Sie sich auf den Sattel schwingen sollten Sie kontrollieren ob die Sattelgurte fest genug angezogen sind.
     
  4. Füttern - Wenn Sie dem Pferd Brot oder Zuckerstückchen reichen sollten Sie dies auf der flachen Handfläche präsentieren. Wegen möglicher Gesundheitsgefahren - Pferde haben einen sehr sensiblen Verdauungstrakt - sehen es die meisten Stallbesitzer nicht gerne wenn Reitgäste Pferde ohne Erlaubnis füttern!

Pferdesprache - Hier einige Tipps um das Verhalten des Pferdes besser einzuschätzen.

  1. Wenn Sie das Pferd mit einem aufmerksamen Spiel der Ohren begrüßt, so freut es sich, ist munter, aufgeweckt und interessiert. Bei Anfängern oder bei mangelnden Durchsetzungsvermögen des Reiters kann es jedoch vorkommen, dass das Tier versucht die dominantere Rolle zu übernehmen. Seien Sie also nicht schüchtern.
     
  2. Bei zurücklegten Ohren muss das Pferd nicht Bösartigkeit sein. Es kann jedoch Aggression signalisieren. Zudem können ängstliche Pferde als Abwehrreaktion blitzschnell zubeißen.
     
  3. Vorsicht wenn Sie sich einem Pferd von hinten nähern. Wenn das Pferd Sie nicht wahrnimmt wird es häufig ausschlagen. Sollte das Pferd in der Stallbox stehen und unruhig sein, sprechen Sie es zuerst an. Fast immer können Sie durch beruhigendes Ansprechen ein Ausschlagen verhindern.

Goldene Regeln beim Reiten

  1. Steigen Sie immer von links auf! Nur auf diese Weise können Sie mit dem linken Fuß in den Steigbügel gehen und mit den rechten Fuß federnd und schwungvoll nach oben schwingen.
     
  2. Lassen Sie sich von Ihren Reitlehrer die Länge der Steigbügel richtig einstellen. Mit etwas Übung können Sie dies auch selbst erledigen.
     
  3. Nehmen Sie die Zügel in die Hand. Ihr Reitlehrer wird Sie darin richtig einweisen. Es ist ganz einfach. Leichter Zug nach links und das Pferd geht nach links - leichter Zug nach rechts und ... Wenn Sie etwas erfahrener sind, können Sie Ihr Pferd auch über den Schenkeldruck und den Absatz dirigieren. Um Ihr Pferd zu eine langsameren Gangart zu bewegen müssen Sie beidseitig am Zügel zupfen. Bei einer schnelleren Gangart müssen Sie "parieren". D.h. in schneller Reihenfolge rechts und links zupfen. Nach leichtem Annehmen sollten Sie sofort wieder nachgeben. Wichtig, man sollte immer zupfen und nicht ziehen. Wichtiger als die Zügel sind jedoch das Gewicht und die Schenkel des Reiters. Damit erreichen Sie auch ein rückwärts reiten. Dazu kippt mit dem Oberkörper leicht nach vorne, bleibt dabei aber gerade, und nimmt damit etwas Gewicht aus dem Sattel und treibt dann mit den Schenkel das Pferd zurück.
     
  4. Pferd ist nicht gleich Pferd. Sie müssen kein Pferdekenner sein, um ein ausgemergeltes Tier von einem gesunden Tier zu unterscheiden. Lassen Sie sich also kein Muli andrehen. Stumpfe, trübe Augen, mattes und glanzloses Fell, hängende Ohren, keine Reaktionen und wenn dann als einzige Reaktion Angst oder Gegenwehr. Reiten Sie das Pferd nicht! Es ist entweder nicht gesund, zu alt oder müde.
     
  5. Wichtig! Reiten Sie als Anfänger nie alleine aus. Lassen Sie sich immer von einem erfahrenen und ortskundigen Reiter begleiten. In der Regel werden ohnehin kleine Gruppen zusammengestellt die von einen erfahrenen und ortskundigen Reitlehrer geführt werden.

 
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