„Clipping“ und „Banding“ Probleme in der Fotografie

Bei „Clipping“ und „Banding“ handelt es sich um zwei unterschiedliche Probleme der Digitalfotografie

Clipping & Banding in der Fotografie
Clipping & Banding in der Fotografie.

Clipping & Banding in der Fotografie

» „Clipping“ und „Banding“

By: Hans Diego Rose

Beitrag enthält eigene Projekte oder
Empfehlungen; keine bezahlte Kooperation.


Clipping und Banding entstehen in der Digitalfotografie durch den begrenzten Dynamikumfang und die Farbtiefe digitaler Sensoren.

Beim Clipping gehen in sehr hellen oder dunklen Bildbereichen Details verloren, weil der Sensor keine weiteren Tonwerte mehr erfassen kann. Helle Bereiche „laufen“ dabei in reines Weiß über („highlight clipping“), Schatten in reines Schwarz („shadow clipping“).

Banding zeigt sich als sichtbare Streifen in Farb- oder Helligkeitsverläufen, wenn zu wenige Abstufungen vorhanden sind – etwa durch starke Nachbearbeitung oder geringe Farbtiefe.

Analoge Filme reagieren auf Licht grundsätzlich anders als digitale Sensoren. Während digitale Tonwerte abrupt abbrechen können, verlaufen Helligkeiten bei Film meist weicher und allmählicher. Dieser sanfte Übergang wird als Roll-Off bezeichnet. Überstrahlte Spitzlichter wirken dadurch oft natürlicher und weniger hart als digitales Clipping.

Bei meinem Eingangsfoto habe ich Kontrast und Farben bewusst stark erhöht, um Clipping und Banding sichtbar zu machen.

Clipping

Verlust von Bilddetails in Lichtern oder Schatten.

Banding

Sichtbare Streifen in weichen Farb- oder Helligkeitsverläufen.

Eigene Praxis

Beide Effekte lassen sich durch saubere Belichtung, RAW-Aufnahmen und zurückhaltende Nachbearbeitung deutlich reduzieren.

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