Oso y el Madroño Wenn ein vertrauter Ort sich verändert

Oso y el Madroño an der Einmündung der Calle del Carmen in die Puerta del Sol. An diesem Standort stand die Skulptur bis September 2009, bevor sie an den Beginn der Calle de Alcalá versetzt wurde

Oso y el Madroño – Wenn ein vertrauter Ort sich verändert
Oso y el Madroño – Wenn ein vertrauter Ort sich verändert.

Oso y el Madroño

Wenn ein vertrauter Ort sich verändert

Hinweis: Beiträge können eigene Projekte oder persönliche Empfehlungen enthalten. Keine bezahlten Kooperationen.



Der Bär und der Erdbeerbaum gehören zu den bekanntesten Symbolen Madrids. Bis heute ist die Skulptur für viele Madrilenen zugleich Orientierungspunkt und Treffpunkt.

Als ich dieses Foto aufnahm, stand der Oso y el Madroño noch an der Einmündung der Calle del Carmen in die Puerta del Sol. Dort hatte die Skulptur seit den 1980er-Jahren ihren Platz. Im September 2009 wurde sie an den Beginn der Calle de Alcalá versetzt, weil die enge Calle del Carmen den zunehmenden Fußgängerverkehr nicht mehr aufnehmen konnte.

Heute ist das Foto deshalb mehr als die Aufnahme eines bekannten Madrider Wahrzeichens. Es zeigt einen Ort, den es in dieser Form nicht mehr gibt.

Vielleicht liegt gerade darin das Besondere an der Fotografie:

Wir glauben, einen vertrauten Ort festzuhalten. Erst später wird uns bewusst, dass wir gleichzeitig einen bestimmten Moment der Stadtgeschichte fotografiert haben.

Das Motiv ist geblieben. Der Ort hat sich verändert. Und mit ihm verändert sich auch der eigene Blick auf das Bild.


Hans Diego Rose

Hans Diego Rose ist Fotograf aus Deutschland. Seine Arbeit verbindet Porträt- und urbane Fotografie mit der Beobachtung von Menschen, Orten und dem Leben einer Stadt. Madrid begleitet ihn seit seiner Kindheit.

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Hans Diego Rose

Madrid im Gespräch
Menschen. Orte. Geschichten.



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