Provoke – Are-Bure-Boke Fotografische Notizen

Die produktive Unschärfe – eine Ästhetik des Unfertigen

Provoke – Are-Bure-Boke, „Are-Bure-Boke“
Provoke – Are-Bure-Boke, „Are-Bure-Boke“.

Ausgabe vom Januar 2025

› › Fotografische Notizen

Hinweis: Beiträge können eigene Projekte oder persönliche Empfehlungen enthalten. Keine bezahlten Kooperationen.

Kein offizielles Fujifilm-Angebot.

Die japanische Zeitschrift „Provoke“ erschien 1968 und 1969 in drei Ausgaben. „Provoke“ suchte nach einer neuen fotografischen Sprache jenseits etablierter Darstellungsformen. Der Begriff are, bure, boke – körnig, verwackelt, unscharf – steht für eine raue, fragmentarische Bildsprache, die mit der Zeitschrift verbunden ist.

Diese gestalterischen Mittel sind nicht auf Schwarzweißfotografie beschränkt. Sie lassen sich auch digital und in Farbe einsetzen.

Eigene Praxis

In meinen urbanen Projekten greife ich einzelne Elemente davon gelegentlich auf. Dabei arbeite ich mit längeren Belichtungszeiten und Kamerabewegungen. Korn verstärkt die Rauheit der Bilder.

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