Ausgabe vom Mai 2024
Fotoblog
› Schwarzweiß und Farbe
› Fotografische Notizen
Hinweis: Beiträge können eigene Projekte oder persönliche Empfehlungen enthalten. Keine bezahlten Kooperationen.
Kein offizielles Fujifilm-Angebot.
Im Schwarzweißbild treten Licht und Schatten, Flächen und räumliche Beziehungen stärker hervor. Die Farbe fehlt, und damit eine Ebene der Wahrnehmung. Das Bild gewinnt seine Wirkung aus dem Verhältnis der Tonwerte, aus Kontrasten und der Anordnung seiner Elemente.
Digitale Filmsimulationen greifen Eigenschaften analoger Schwarzweißfilme auf. Körnung, Tonwertabstufungen und Kontraste beeinflussen den Bildeindruck. Doch die Übernahme dieser Merkmale macht aus einer digitalen Aufnahme noch keine analoge Fotografie. Entscheidend ist, wie sie eingesetzt werden und welche Wirkung sie im Bild entfalten.
Einordnung des Bildes
Geplant war eine Anmutung wie bei einem gepushten Tri-X-Film. Da ich mit niedrigen ISO-Werten fotografiert habe, hätte ich digitales Korn hinzufügen müssen. So wirkt das Bild eher wie eine kontraststarke digitale Schwarzweißfotografie mit Anklängen an die Filmästhetik als wie ein konsequent umgesetzter Push-Tri-X-Look. Dazu gehören ein deutlich sichtbares Korn und eine rauere Tonwertstruktur.
Eigene Praxis
Ich setze Schwarzweiß in der Street- und Architekturfotografie ein, wenn Licht, Strukturen, Linien und menschliche Präsenz das Bild bestimmen.
» Kontakt
Hummelstr. 16, 79100 Freiburg, Deutschland
Telefon: +49 (0)761 73114
Veröffentlicht: 20.06.2024
Aktualisiert:
