Bioinvasoren in Spanien Flora und Fauna

Über globalisierte Handelsströme reisen Bioinvasoren, die sich in Spanien als gebietsfremde, invasive Arten ausbreiten

Bioinvasoren in Spanien
Bioinvasoren in Spanien.
Foto: © Hans Diego Rose

Bioinvasoren in Spanien

Bioinvasoren stellen für die heimische Flora und Fauna Spaniens eine Bedrohung dar. Zumeist handelt es sich bei den Bioinvasoren um von Menschen in die Natur ausgesetzte Tiere, die begünstigt durch fehlende Fressfeinde und akzeptabler Umweltbedingungen, heimische Tierarten verdrängen. Natürliche Invasoren sind nichts Neues. Die vom Menschen erzeugte Verbreitung neuer gebietsfremder Tier- und Pflanzenarten sind jedoch ein neues Kapitel in der Evolution heimischer Biozönosen*.

Biozönosen = Gemeinschaft von Organismen in einem Biotop



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2018 / 2019, SPANIEN / DEUTSCHLAND


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Globalisierung hilft den Bioinvasoren

Die weltweiten Handelsrouten führen dazu, dass sich gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten in neuen Biotopen gegenüber native Tier- und Pflanzenarten erfolgreich behaupten konnten. Viele der neuen Einwanderer wurden für ein Aquarium oder für den eigenen Garten nach Spanien gebracht. Einmal ausgesetzt können diese 'exotischen Haustiere' verwildern. Bei günstigen Umweltbedingungen kommt es zur dauerhaften Ausbreitung.

Invasive, gebietsfremde Arten

Invasive Arten werden in Spanien especie invasora bezeichnet. Manche Arten waren so erfolgreich, dass sie nicht mehr als eine invasorische Art erkannt werden. So zum Beispiel die Chumbera (Opuntia ficus-indica). Sie wurde aus Mexiko nach Spanien importiert. Praktisch jeder wird sie kennen. Die Früchte sind als Kaktusfeigen bekannt und essbar. Das Eingangsfoto zeigt eine Unterart der tortuga de Florida (Nordamerikanische Buchstaben-Schmuckschildkröte) eine weitere invasive Tierart. Sie ist an ihren typischen gelbgrünen Streifen leicht zu erkennen.

Highlights: Bioinvasoren, Spanien, Flora, Fauna, Einheimisch, gebietsfremd, Invasive Arten

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