Lebenssituation und Chancengerechtigkeit Gesellschaft in Spanien

Soziale Ungleichheit und Unterschiede in der spanischen Gesellschaft zwischen Personengruppen und Bereichen sind per se kein Zeichen von sozialer Ungerechtigkeit

Lebenssituation und Chancengerechtigkeit
Lebenssituation und Chancengerechtigkeit.
Foto: © Hans Diego Rose

Der erste Blick

Unterschiede in den Lebensweisen und Bereichen existieren zwischen den Generationen, zwischen den Geschlechtern und zwischen Stadt und Land. Das Leben in den großen Städte wie Madrid, Barcelona, Valencia, Sevilla, Malaga (…) ist generell kosmopolitischer als das Leben in den ruhigeren, traditionellen Ortschaften. Junge Menschen sind zumeist aufgeschlossener als die älteren Generationen. Die Lebenserwartung der Spanier liegt im europäischen Durchschnitt. Das Land, bis auf wenige Ausnahmen, sicher zu bereisen. Viele Spanier genießen eine hochwertige Ausbildung und haben einen Beruf. Die meisten Spanier leben in gesunden sozialen Umgebungen, sind sportlich aktiv, versuchen ein gesundes Körpergewicht zu halten und sich gesund zu ernähren. Alles wunderbar?



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Der zweite Blick

Sogar an einen frühmorgendlichen Sonntagsspaziergang durch Madrid oder Barcelona sind die negativen Seiten der spanischen Gesellschaft erfahrbar. Die sehr hohe Jugendarbeitslosigkeit, die Benachteiligungen der Frauen im Beruf und Privat, der Hass gegen Homosexuelle, der ‎Alltagsrassismus, die prekäre Lebenssituation vieler Menschen, die Drogen, die Korruption (…).

Allerdings sind in einer Leistungsgesellschaft, die soziale Ungleichheit und die Unterschiede in der spanischen Gesellschaft zwischen Personengruppen und Bereichen, per se kein Zeichen von sozialer Ungerechtigkeit.

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Rubrik:
Schlagworte: Lebenssituation, Chancengerechtigkeit, Gesellschaft, Spanien, Soziale, Ungleichheit

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