Low-key-Fotografie Foto-Praxis: Reiseaufnahmen

In der Low-key-Fotografie dominieren die dunklen Farbtöne. Sie ist das Gegenstück zur High-key-Fotografie und sorgt für dramatische und effektvolle Aufnahmen

Low-key-Fotografie
Low-key-Fotografie.
Foto: © Hans Diego Rose

Low-key-Fotografie

Die Low Key Fotografie findet vor allem in der Schwarzweißfotografie Verwendung. Sie lässt sich am ehesten als 'Fotografie der dunklen Töne' umschreiben. Dunkle Farbtöne, wie oben im Eingangsfoto, können aber vorkommen. Bei dieser kreativen Form der Gestaltung einer Fotografie handelt es sich nicht um eine Unterbelichtung der Aufnahme.



Herkunft aus dem Film Noir

Der Begriff Low Key stammt aus dem Genre des Film Noir und bezeichnet die darin verwendete Low-Key-Beleuchtung. Typisch für die Beleuchtung sind ein spärliches Hauptlicht, wenige Lichtquellen und ein daraus resultierendes helles Licht mit sattschwarzen Schatten. Der Hintergrund bleibt dunkel und die Personen werden zumeist von der Seite angestrahlt. In der Low-key-Fotografie ist das auch nicht viel anders.

Setup und Einstellungen der Kamera

Die Low Key Fotografie wird gerne zur Aktfotografie verwendet. Mit dieser Lichttechnik wirken die Models geheimnisvoller und sinnlicher. Daneben wird die Low Key Fotografie aber auch für Porträts und im Stillleben verwendet.

Einstellungen der Low Key Fotografie

Typisch für die Low Key Fotografie ist der schwarze Hintergrund. Diese Eigenschaft wird aber auch gerne bei Tageslicht verwendet, wenn kein passender Hintergrund vorhanden ist. Bei wenig Tageslicht reicht dazu der interne Blitz der Kamera. Besser sind jedoch die starken Blitzanlagen mit Studiolichtleistung (Portys).

Modus-Wahlschalter: Manuell (M)

Lichtempfindlichkeit: ISO 100

Blendenzahl: 11

Verschlusszeit: 1/200

Dann einfach mal ohne Blitz testen. Ist der Hintergrund schwarz? Dann sind die Einstellungen perfekt. Nun testen Sie den Blitz. Ist das Motiv erkennbar? Wenn nicht muss der Abstand verringert oder die Blitzleistung erhöht werden.

Setup Low-key-Fotografie

Der klassischer Beleuchtungsaufbau für die Low Key Fotografie ist sehr einfach und besteht aus: Einem schwarzen Hintergrund. Einen dunklen Raum. Einem Blitzkopf, der das Motiv von einer Seite erhellt.

Foto-Praxis
Testen Sie den Aufbau zuerst an einer Schaufensterpuppe oder einem geeigneten Gegenstand. Mit etwas Übung werden Ihnen schon nach kurzer Zeit erstaunlich gute Aufnahmen gelingen.

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