RAW gegen JPEG Foto-Praxis: Fotokurs

Warum JPEG Fotos nicht automatisch besser sein müssen als RAW Fotos. Dateigröße und Zeitaufwand sprechen gegen das vollkommen unbearbeitete Bild

RAW oder JPEG
RAW oder JPEG.
Foto: © Hans Diego Rose

RAW gegen JPEG

Versuchen Sie von vornherein das Motiv perfekt zu treffen. Moderne Kameras sind so gut, dass in den meisten Fällen auf das RAW-Format verzichtet werden kann. Nur bei Aufnahmen, wo sich das RAW-Format lohnen könnte, sollten Sie zusätzlich in RAW fotografieren.



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RAW bei der Reisefotografie

Ein perfektes JPEG wird durch RAW auch nicht besser. Bei RAW werden allerdings alle Berechnungsgrundlagen-Daten gespeichert. Damit sind bei RAW natürlich mehr Bildinformationen vorhanden und die Nachbearbeitung wird wesentlich einfacher. Ein Nachteil von RAW ist die enorme Dateigröße die beim Speichern entsteht. Der eigentliche Nachteil ist jedoch der hohe Zeitaufwand, der bei der Bearbeitung der Aufnahme anfällt. Stellen Sie sich vor: Sie kommen aus dem Urlaub mit 1000 Aufnahmen und müssen jedes RAW einzeln bearbeiten. Das lohnt sich nur bei ganz außergewöhnlichen Aufnahmen, mit deren Verkauf Sie Ihre Reisekasse aufbessern möchten.

Foto-Praxis-IMHO

Persönlich gehe ich mit meiner Kamera lieber auf Motivsuche als am PC mit der Bildbearbeitung ein Quantum Lumineszenz herauszuholen. Der grössere Dynamikumfang steht (IMHO) in keinem Verhältnis zu einem kameraspezifischen Speicherformat.

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Rubrik:
Schlagworte: RAW, JPEG, Bilder, RAW, Dateigröße, Zeitaufwand, Bild, Aufnahme, Foto, Format, Reisefotografie

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