Roter Natternkopf (Tajinaste rojo) Flora und Fauna

Die roten oder blauen Tajinasten von Teide, eine endemische Art der Kanareninsel Teneriffa, wirken wie seltsame Pflanzen von einem anderen Stern

Roter Natternkopf (Tajinaste rojo)
Roter Natternkopf (Tajinaste rojo).
Foto: © Hans Diego Rose

Roter Natternkopf (Tajinaste rojo)

Mit ihrer nach oben zulaufenden Form, ihrer bis zu zwei Metern Höhe und der auffallend roten Farbe, ist der rote Tajinaste („Echium wildpreti“) in der vulkanischen Landschaft der Cañadas del Teide nicht zu übersehen. Sie ist die berühmteste Pflanze im Teneriffas Teide-Nationalpark. Beim Tajinaste handelt es sich um eine endemische Art, die in den Cañadas del Teide der Kanareninsel Teneriffa, auf über 2.000 m ü NN wächst. Der 'Stolz Teneriffas' ist ein beliebtes Fotomotiv und blüht vor allem im Frühjahr (Ende April bis Anfang Juli). Die Farbe der Blüten sind rot, rosa oder seltener blau („Tajinaste picante“). Ihren botanischen Namen „Echium wildpreti“ erhielt sie nach ihrem 'Entdecker', dem Schweizer Botaniker Herrmann Josef Wildpret.



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Widerstandsfähige Pflanze

Die Tajinaste ist eine widerstandsfähige Pflanze. Im Winter muss sie Frost und im Sommer Hitze ertragen. Dazu kommen starke Winde, wenig Regen und eine sehr hohe UV-Strahlung. Temperaturschwankungen von bis zu 20 Grad am Tag kommen hinzu.

Tajinaste Honig

Beim Tajinaste Honig (Miel de Tajinaste) handelt es sich um einen hellen Honig von weißer bis beiger Farbe. Die Zeit der Blüte reicht von Ende April bis Anfang Juli. Es handelt sich also um einen echten Frühlingshonig. Vom Geschmack ist er sehr mild. Eine Rarität, die in auf Honig spezialisierten Geschäften oder in speziellen Honigabteilungen gekauft werden kann. Informationen zum Einzelblütenhonig:

Honigbiene am Tajinaste rojo
Honigbiene am Tajinaste rojo.
Foto: © Hans Diego Rose

Lebenszyklus der Tajinaste rojo

Es handelt sich um eine zweijährige krautige Pflanze. Zuerst bildet sich eine Bodenrosette aus Blättern. Erst mit dem Reife wächst die Pflanze bis zu zwei Meter in die Höhe. Ende Juni stirbt die Pflanze. Übrig bleibt für einige Zeit ein hellbraunes 'Skelett'.

Nicht länger vom Aussterben bedroht

Nachdem es den Hirten verboten wurde, in den Cañadas ihre Ziegen zu halten, ist der Tajinaste nicht länger in ihrer Existenz bedroht.

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