Tropen-Zecken in Spanien Gesellschaft in Spanien

Die Spinnentiere profitieren von gestiegenen Temperaturen. Als neuer Bio-Invasor zählt die Tropen-Zecke

Tropen-Zecken in Spanien
Tropen-Zecken in Spanien.
Foto: © Hans Diego Rose

Tropen-Zecken in Spanien

Die Spinnentiere profitieren von gestiegenen Temperaturen. Als neuer Bio-Invasor zählt die Tropen-Zecke. Lange Zeit schien es, dass diese 'jagende' Riesenzecke nur in Südspanien (Andalusien) vorkommen würden. Doch es zeigt sich, dass diese nun vermehrt in ganz Spanien anzutreffen ist. Auch in den Städten. Wie z. B. in Parkanlagen.



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Tropische Riesenzecken in Spanien

Durch die höheren Jahrestemperaturen muss in ganz Spanien bis zu einer Höhe von 900 bis 1000 Metern ganzjährig mit Zecken gerechnet werden. Spanische Zeitungen berichten von Fällen der gefährlichen Viruserkrankung des Krim-Kongo-Hämorrhagischem Fiebers. Eine weitere durch Zecken verbreitete Krankheit ist das Zecken-Fleckfieber. Das Zecken-Fleckfieber kann durch Bakterien (Rickettsien) hervorgerufen werden.

Auswirkungen des Klimawandels

Zecken, Bettwanzen, Kakerlaken und Stechmücken (Tigermücke oder Gelbfiebermücke) konnten sich durch den Klimawandel auch in Spanien verbreiten. Die von ihnen übertragenen Krankheiten haben zugenommen. Allerdings profitieren nicht alle Arten vom Klimawandel. Das Risiko dürfte zwar steigen. Es besteht aber kein Grund zur Panik.

Was tun, wenn eine Zecke am Körper gefunden wurde?

(1.) Suchen Sie Ihren Körper automatisch nach einem Gang in der Natur nach Zecken ab. (2.) Entdecken Sie eine Zecke, die sich nicht festgebissen und sich nicht mit Blut vollgesaugt hat, können Sie diese von der Haut wischen. (3.) Hat sich die Zecke festgebissen, sollten Sie diese mit einer Pinzette (Zeckenpinzette) entfernen. Versuchen Sie die Zecke möglichst dicht an Ihren Kopf oder Mund zu fassen. Zur Not können Sie dies auch mit den Fingern. Achten Sie aber darauf die Zecke nicht zu quetschen. Entfernen Sie die Zecke mit einer langsamen und gleichmäßigen Ziehbewegung. Achten Sie darauf die Zecke ganz herauszuziehen. Also auch mit Kopf und Beißwerkzeuge. Desinfizieren Sie danach die Stichstelle. (4.) Gehen Sie sicherheitshalber in ein in der Nähe befindliches Gesundheitszentrum oder zum Arzt. Tauchen grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Kopfschmerzen oder Gliederschmerzen auf, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Das gilt auch bei weiteren Symptome wie die einer Wanderröte.

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Schlagworte: Tropen, Zecken, Spanien, Spinnentiere, Klimawandel, Riesenzecken, Andalusien, Südspanien, gefährlich, Virus, Bakterien

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