Wasserkrise in Spanien Gesellschaft in Spanien

Nach jahrelanger Trockenheit ist die Wasserknappheit in vielen Regionen von der Ausnahme zur Regel geworden

Wasserkrise in Spanien
Wasserkrise in Spanien.
Foto: © Hans Diego Rose

Das Ende der Wasserreserven

Spanien war schon immer ein von der Trockenheit geplagtes Land. Der Süden mehr als der 'Grüne Norden' ('la España Verde'). Daher werden wasserarme Regionen über Staubecken und Pipelines mit Süßwasser versorgt. Aber dieser Wassertransport stößt an Grenzen. Die schwere Wasserkrise ist über dieses System der Wasserverteilung nicht mehr zu bewältigen. Drei Faktoren verschärfen die Situation dramatisch:

1. Wachsender Wasserverbrauch.
2. Geringere Niederschläge.
3. Höhere Verdunstung durch steigende Temperaturen.



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Steigender Wasserbedarf senken

Der Wasserbedarf im privaten Bereich, der Industrie, der Landwirtschaft und im Tourismus steigt. Moderne Bewässerungssysteme, Grauwasser-Anlagen zur Aufbereitung von z. B. Badewasser für die Toilettenspülung und Wasser-Entsalzungsanlagen könnten den Wasserverbrauch senken. Spanien hat hier allerdings noch einen weiten staubigen Weg vor sich. Derzeit wird in Spanien das Abwasser nur zu etwa 15% wiederverwendet. Wassersparziele werden bei der Bevölkerung nur unzureichend umgesetzt. Damit deutet alles darauf hin, dass Südspanien in den kommenden Jahren wesentlich stärker von der Wasserknappheit betroffen sein wird. Und das wird sich auch auf den noch 'Grünen Norden' der Iberischen Halbinsel auswirken.

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Rubrik:
Schlagworte: Wasserkrise, Spanien, Trockenheit, Wasserknappheit, Dürre, Staubecken, Bewässerungssysteme, Grauwasser, Toilettenspülung, Entsalzungsanlagen

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