Afrancesados in Spanien Geschichte Spanien 1808

Afrancesados waren Spanier, die während der französischen Invasion mit den modernen Elementen der französischen Verfassung sympathisierten, und mit der napoleonischen Besatzungsmacht zusammenarbeiten bzw. kollaborierten

Afrancesados in Spanien
Afrancesados in Spanien.
© Hans Diego Rose

Afrancesados in Spanien

Afrancesados waren Spanier, die während der französischen Invasion mit den modernen Elementen der französischen Verfassung sympathisierten, und mit der napoleonischen Besatzungsmacht zusammenarbeiten bzw. kollaborierten. Von den restlichen Spaniern wurden sie abfällig als Französlinge bezeichnet. Bei einigen dieser Franzosenfreunde ging es um die eigene Bereicherung. Andere Franzosenfreunde suchten in einer Zusammenarbeit das Wohl Spaniens. Immerhin führte Napoleon wichtige, moderne und richtungsweisende Reformen durch. Nach der Vertreibung der Franzosen aus Spanien und der Rückkehr Ferdinand VII., wurden diese modernen Reformen aufgehoben. Liberale und Afrancesados flüchteten daraufhin ins Ausland oder wurden inhaftiert. Erst mit der erfolgreichen Militärrevolte durch Oberst Rafael del Riego gegen Ferdinand VII. (1820), Ferdinands unfreiwilligen Eid auf die Verfassung und der Einsetzung der Cortes, bekammen die Afrancesados die Möglichkeit nach Spanien zurückzukehren. Wahrscheinlich mussten Sie mit der absolutistischen Restauration, die Ferdinand VII. im Jahr 1822 einleitete, die '', wieder ins Exil.



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