Decretos de Nueva Planta 1716 Geschichte Spanien

Spaniens Weg zum Einheitsstaat. Die Regionen Katalonien und Aragonien verlieren ihre Rechte zur Selbstverwaltung an Kastilien. Fortan herrscht das kastilische Verwaltungsrecht

Madrider Schloss
Madrider Schloss.
© Hans Diego Rose

Decretos de Nueva Planta 1716

Spaniens Weg zum Einheitsstaat. Die Regionen Katalonien und Aragonien verlieren ihre Rechte zur Selbstverwaltung an Kastilien. Fortan herrscht das kastilische Verwaltungsrecht. Dagegen konnten das Baskenland und Navarra ihre Sonderrechte beibehalten. Wie war es dazu gekommen? Nach dem Tod Karl II. kam es zu einem Streit um das Erbe. Katalonien und Aragonien standen auf der Seite Karl der eine Autonomie der einzelnen Regionen im Auge hatte. Das Baskenland und Navarra standen dagegen in diesem Erbfolgekrieg auf der Seite Philipp V. von Anjou (span. Felipe V., 1700-1746). Philipp V. machte das was ein König macht. Er bestrafte nach seinem Sieg die Landesteile die gegen ihn gekämpft hatte und belohnte seine Verbündete. Die Decretos de Nueva Planta (etwa: Verordnungen zur gründlichen Erneuerung) trugen ihren Namen nicht zu unrecht. Die eingeleiteten Reformen unterdrückten auch die Sprachen Galicisch und Katalanisch zu Gunsten des Kastilischen als Sprache der Nation und führten zu einer Vereinheitlichung in Militär, Verwaltung und Rechtswesen.



Privat- und Individualreisen

In eigener Sache
Architektur, Geschichte, Kultur und Kunst



Decretos de Nueva Planta, 1716, Spanien, Einheitsstaat, Katalonien, Aragonien, Selbstverwaltung, Kastilien, Baskenland, Navarra

Mehr zum Thema:



Nach oben

Autor / Publikation

Veröffentlicht:
Aktualisiert:

Schließen