Magna Charta von Cádiz Verfassung von 1812

Die Magna Charta von Cádiz war als Verfassung von 1812 ihrer Zeit weit voraus. In ihr suchte das Exilparlament eine institutionelle Basis für ein liberales Bürgertum

Monumento a la Constitución de 1812
Monumento a la Constitución de 1812.
© Hans Diego Rose

Magna Charta von Cádiz

Die Magna Charta von Cádiz war als Verfassung von 1812 ihrer Zeit weit voraus. In ihr suchte das Exilparlament eine institutionelle Basis für ein liberales Bürgertum. Die verfassungsgebende Cortes von Cádiz suchte darin grundlegende politische Freiheiten. Hintergrund: Während Joseph Bonaparte in Spanien den Cortes ihre Macht nehmen wollte, um dafür eine erbliche Monarchie einzuführen, kämpften die meisten Spanier zusammen mit den Herzog von Wellington und seinen englischen Truppen gegen diese Form des (Schein)- Konstitutionalismus. Die Reform war so liberal und das Ancient Régime bedrohend, dass 1814 der aus der französischen Gefangenschaft zurückgekehrte König Ferdinand VII. diese zugleich verbot. Es kam zu einer vom König initiierten Gegenreformation, die Spanien in die dunkle Zeit des Absolutismus zurückführte und Konservative und Liberale tief spaltete.



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