Majorate in Spanien Geschichte Spanien 1505

Das Majorat (sp. mayorazgo), Gesetz das die Vererbung von Großgrundbesitz an den Erstgeborenen (älteste Kind) festlegt. Vermögen wie Immobilien oder Land wurden ungeteilt vererbt. Weitere Nachkommen gingen leer aus

Majorate in Spanien
Majorate in Spanien.
© Hans Diego Rose

Majorate in Spanien

Das Majorat (sp. mayorazgo) legte die Vererbung von Besitz an den Erstgeborenen beziehungsweise an das älteste Kind gesetzlich fest. Vermögen wie Immobilien und Land mussten damit fast ungeteilt vererbt werden. Weitere Nachkommen gingen leer aus. Das Gesetz zur ungeteilten Vererbung in der Erstgeborenen-Nachfolgeordnung wurde in Leyes de Toro im Jahr 1505 unter den Katholischen Königen unter König Ferdinand II. von Aragón - Königin Isabella I. von Kastilien war 1504 gestorben - und deren gemeinsamen Tochter Johanna I. von Kastilien, genannt Johanna die Wahnsinnige beschlossen. Reichtum und Macht konnten damit in den Händen weniger Großgrundbesitzer bzw. einer kleinen Oberschicht konzentriert werden. Vor allem der Hochadel (familias de la alta nobleza) profitierte von dieser 'regulación del mayorazgo'. Töchter waren von der Erbfolge zumindest nicht ganz ausgeschlossen.



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