Patronatsrecht der Krone und Könige Geschichte Spanien 1508

1508 erteilte der Papst durch päpstliche Bullen der spanischen Krone das universale Patronatsrecht für Lateinamerika. Damit wurden die Interessen der katholischen Kirche in den Kolonien der Neuen Welt, durch die Könige (Krone) Spaniens, gewahrt

Patronatsrecht der Krone und Könige Spanien
Patronatsrecht der Krone und Könige Spanien.
© Hans Diego Rose

Patronatsrecht der Krone und Könige

An der Eroberung Südamerika, waren die Krone Portugal und Spanien, und die katholische Kirche, durch das vom Papst vergebene Patronatsrecht eng verbunden. Die iberischen Könige konnten damit, mit Billigung des Papstes, die neuen Länder erobern. Umgekehrt war der Papst damit aber auf die Konquistadoren, Kolonisten und auf die Krone angewiesen. Ein Pakt auf Gegenseitigkeit. Das Recht zur Christianisierung ging mit dem Recht der Eroberung einher. Wie wir aus der Geschichte wissen, mit recht brutalen Mitteln. War die katholische Kirche davon überzeugt, das Seelenheil wäre wichtiger als das Leben der Indios, dachten die Konquistadoren an das Gold und Silber, mit denen sie ihre für die Unternehmungen aufgenommen Schulden tilgen mussten. Auch hier zeigt es sich. Die blutige Eroberung der lateinamerikanischen Landstriche war keine alleinige Angelegenheit der iberischen Könige. Im Hintergrund waren fast immer europäische Staaten und deren Finanziers - inklusive des Vatikan - mit beteiligt.



Privat- und Individualreisen

In eigener Sache
Architektur, Geschichte, Kultur und Kunst



Patronatsrecht, Krone, Könige Spanien, Kirche, Kolonien, Neuen Welt, katholisch, Amerika, iberische Könige, Portugal, Südamerika, Europa, 1508

Mehr zum Thema:



Nach oben

Autor / Publikation

Veröffentlicht:
Aktualisiert:

Schließen