Regentschaft der Katholischen Könige Geschichte Spanien

Höhepunkte der gemeinsamen Regentschaft der Katholischen Könige, der Monarchen Königin Isabella I. von Kastilien (1451–1504) und König Ferdinand II. von Aragón (1452–1516)

Regentschaft der Katholischen Könige
Regentschaft der Katholischen Könige.
© Hans Diego Rose

Regentschaft der Katholischen Könige

Höhepunkte der gemeinsamen Regentschaft der Katholischen Könige (span. Reyes Católicos), der Monarchen Königin Isabella I. von Kastilien (1451–1504) und König Ferdinand II. von Aragón (1452–1516), in Spanien.

1451 – 22. April 1451. Geburt Isabella I. in Madrigal de las Altas Torres in der autonomen Gemeinschaft: Kastilien-León.

1452 – 10. März 1452. Geburt Ferdinand II. in Sos (del Rey Católico) in der autonomen Gemeinschaft: Aragonien.

1468 – Die 17jährige Isabella, Halbschwester König Heinrich IV., wird vom kastilischen Adel zur Thronfolge ausgewählt.

1469 – Vor der Eheschließung unterzeichnet Ferdinand eine Verpflichtung zur Zusammenarbeit mit Isabella und zur gemeinsamen Unterzeichnung zukünftiger Dekrete.

1469 – Geheime Heirat von Isabella (Königreich Kastilien) und Ferdinand (Sohn von König Karl II. von Aragon und Thronfolger im Königreich von Aragon in Valladolid, Hauptstadt der Provinz Valladolid, Regierungssitz der autonomen Gemeinschaft Kastilien und León).

1474 – Erst mit dem Tod Heinrich IV (11. Dezember 1474), Halbbruder Isabella, kann diese die Krone Kastiliens am 13. Dezember 1474 in Segovia für sich beanspruchen. Ferdinand wird nicht gefragt und ist vor allem über die Formulierung „Isabella, Königin von Kastilien; Ferdinand, ihr rechtmäßiger Gemahl“ verärgert. Erst am 15. Januar 1475 willigt Ferdinand mit dem Abkommen von Segovia ein, wo ihn die Teilhabe an der Regierung Kastiliens als gleichberechtigter 'König' eingeräumt wird.

1475 – Abkommen von Segovia. Isabella schuf mit der Übernahme der Krone von Kastilien Tatsachen und wurde alleinige Herrscherin. Der Wahlspruch (Tanto Monta) zeigt dies () und wurde im Volk spöttisch auch auf das Geschehen im Ehebett ausgeweitet. Isabella herrschte und Ferdinand willigte ein. Dieses gemeinsame Regieren wurde zur erfolgreichen Basis ihrer Herrschaft und für die spätere Einheit Spaniens.

1479 – Der Erbfolgekrieg zwischen König Alfons V. von Portugal und Isabella wird 1479 beendet. Isabella bleibt Königin und Portugal bekommt im Vertrag von Alcáçovas die Unverletzlichkeit seiner Grenzen zugesichert.

1492 – Eroberung Granadas, Vertreibung der Juden und Moslems, Entdeckung der Neuen Welt durch Kolumbus.

1496 – Verleihung des Ehrentitels: ‘Katholische Könige‘ durch Papst Alexander VI. (Rodrigo de Borja, 1492-1503).

1504 – Königin Isabella I. von Kastilien stirbt

1516 – König Ferdinand II. von Aragón stirbt



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