Surfspots in Nordspanien Surfen an der Atlantikküste

Reisebericht zu den angesagten Surfspots zum Windsurfen, Kitesurfen und Wellenreiten für Anfänger, Profis, Kinder am Atlantik bei Mundaka und Zarautz im Baskenland

Surfer mit Fahrrad in Donostia-San Sebastián
Surfer mit Fahrrad in Donostia-San Sebastián.
© Hans Diego Rose

Surfspots an der Atlantikküste

Die baskischen Küstenorte Mundaka und Zarautz sind die angesagtesten Surfspots an der Atlantikküste Nordspaniens. Hier finden Big-Wave-Surfer mit Wellen bis zu 5 Metern Höhe. Die meisten Surfer legen sich jedoch am liebsten bäuchlings auf das Brett, paddeln die erfolgversprechendste Welle an um dann stehend elegant über den Kamm der Welle zu reiten.



Der beste Surfspot in Nordspanien

Zu den besten Surfspots Europas gehört die spanische Nordatlantikküste. Vor allem das Fischerörtchen Mundaka ist in Surferkreisen sehr bekannt. Die linke Welle von Mundaka bei Bilbao ist bis zu fünf Meter hoch und an die 400 Meter lang und damit eine der längsten Wellen der Welt. Die Dauerwelle ist allerdings durch wiederholte Baggerarbeiten in der Oka-Mündung gefährdet. Im Baskenland sind die Surfzonen Sopelana, Zarautz und Donosti-San Sebastián bei Surfern ein Tipp.

Wellenreit-Reviere am Mittelmeer

Nicht nur Nordspanien, sondern auch die kanarischen Inseln, sind ein beliebtes Revier für Wellenreiten. Vor allem im Winter, wenn das Wetter in Deutschland kalt und grau ist, schätzen viele Surfer das angenehme Klima und das warme, kristallklare Wasser der Kanaren.

Weitere Surfspots finden sich in Süd-Spanien, Andalusien. Beliebt sind die Strände bei Cadiz und um Conil de la Frontera. Von den Einheimischen werden die Wellenbegeisterten "Locos Por El Viento" genannt.

Mittelmeerwellen oder Atlantikwellen?

Am Mittelmeer ist Wellenreiten eher im Frühling, Herbst und Winter möglich. Mit Ganzkörperanzügen kein Problem. Die Wassertemperaturen sind in Südspanien im Winter immer noch angenehmer als im Sommer an der Atlantikküste. Allerdings finden sich die besseren Wellen wohl eher am Atlantik - wenn Wind und Swell ideal sind.

Entstehung des Surfens in Spanien

Das Surfen (spanisch surf) begann in Spanien an verschiedenen Orten praktisch zeitgleich in den Jahren 1963 und 1965. Frühe Surfzentren waren Nordspanien (Asturien, Guipúzcoa, Vizcaya und Cantabria) und Cádiz. Auf den Kanaren begann das Surfen etwas später in den Jahren um 1968.

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