Ausgabe vom Oktober 2023
Foto-Blog » Analog Film gegen digital Sensoren
By: Hans Diego Rose
Beitrag enthält eigene Projekte oder
Empfehlungen; keine bezahlte Kooperation.
Viele fragen sich, warum digitales Mittelformat größer ist als Vollformat. Die Größen folgen einer langen analogen Tradition:
Begonnen wurde mit kleinen Formaten wie 110 oder APS für kompakte Kameras. Das 35 mm Kleinbild etablierte sich als Standard: handlich und qualitativ überzeugend. Der 120er Rollfilm eröffnete das Mittelformat mit Negativen von 6×6 bis 6×7 cm, bekannt für Detailreichtum. Wer mehr wollte, nutzte das Großformat: Platten ab 4×5 Zoll, schwer zu handhaben, aber mit unerreichter Schärfe und Tonwerttiefe.
Digitale Sensoren setzen diese Entwicklung fort. Nach winzigen Sensoren in Smartphones folgen 1", Micro Four Thirds, APS-C und selten APS-H, bevor das Vollformat erreicht wird. Digitales Mittelformat reicht heute von 44×33 mm bis knapp 54×40 mm (Fujifilm, Hasselblad, Phase One).
Sensorgrößen – von klein nach groß
• Analoge Klassiker
110 Film:
Winzig, für Pocketkameras.
APS:
Kleiner Alltagsfilm.
35 mm Kleinbild:
Handlich, Standard für Alltag und Reportage.
120er Rollfilm (Mittelformat):
6×6 bis 6×7 cm, bekannt für Detailreichtum.
Großformat:
Ab 4×5 Zoll, höchste Schärfe und Tonwerte, schwer tragbar.
• Digitale Sensoren
Smartphones & Kompakte:
Winzig, ca. 1/3"–1".
Micro Four Thirds:
17,3×13 mm.
APS-C:
22–24×14–16 mm.
APS-H:
28,7×19,1 mm (selten).
Vollformat:
36×24 mm, entspricht 35 mm Kleinbild.
Digitales Mittelformat:
44×33 bis 53,7×40,4 mm (Fujifilm, Hasselblad, Phase One).
Hinweis: Die Zoll-Bezeichnungen kleiner Sensoren stammen aus der Röhrentechnik und entsprechen nicht den tatsächlichen Maßen.
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Telefon: +49 (0)761 73114
Veröffentlicht: 20.09.2025
Aktualisiert:
