Kamerasensor Vergleich Fotokurse und Workshops

Freistellung, Schärfentiefe, Bildrauschen – welcher Sensor zu Ihrem Stil passt

Kamerasensor Vergleich
Kamerasensor Vergleich.

Ausgabe vom Dezember 2024

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By: Hans Diego Rose

Beitrag enthält eigene Projekte oder
Empfehlungen; keine bezahlte Kooperation.


Die Sensorgröße beeinflusst Bildqualität, Gestaltung, Handhabung und Systemwahl. Vollformat (36 × 24 mm) bietet hohe Detailtreue, bessere Low-Light-Leistung und geringe Schärfentiefe – ideal für Porträts. Kleinere Sensoren wie APS-C (23,6 × 15,7 mm) oder Micro Four Thirds (17,3 × 13 mm) sind kompakter, leichter und günstiger – ideal für Reisen oder Streetfotografie.

Der Cropfaktor beschreibt die Bildfeldverkleinerung: APS-C ≈ 1,5, Micro Four Thirds = 2. Ein 50-mm-Objektiv wirkt damit wie 75 mm bzw. 100 mm am Vollformat. Die Brennweite bleibt gleich, Bildwinkel und Gestaltung ändern sich.

Große Sensoren erlauben mehr Freistellung (geringere Tiefenschärfe), kleinere liefern durchgehende Schärfe – vorteilhaft etwa in der Landschaftsfotografie. Bei wenig Licht überzeugen große Sensoren durch weniger Rauschen und bessere Farbwiedergabe.

Praktisch gilt: Große Sensoren bedeuten schwerere Gehäuse und Objektive, kleinere Systeme punkten mit Mobilität. Objektivkompatibilität ist wichtig, da viele Linsen auf bestimmte Sensorgrößen optimiert sind.

Preislich liegen Vollformatkameras höher, während APS-C und Micro Four Thirds ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Entscheidend bleiben letztlich nicht nur Technik und Sensorgröße, sondern auch das fotografische Auge und die Freude am Gestalten.

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