Ausgabe vom August 2025
Foto-Blog » KI in der Fotografie
By: Hans Diego Rose
Beitrag enthält eigene Projekte oder
Empfehlungen; keine bezahlte Kooperation.
Ethik und Ästhetik eines KI-generierten Porträts
Dieses Bild wurde mit Hilfe von KI (OpenAI / ChatGPT) erstellt und zeigt keine reale Person. Ein Lizenzhinweis wie dieser sollte bei einer Veröffentlichung obligatorisch sein. Doch immer mehr KI-generierte Inhalte – Texte wie Bilder – erscheinen ohne Kennzeichnung. Damit stellt sich die Frage:
Wie gehen wir mit Werken um, die keine individuelle Handschrift, sondern nur Ergebnisse statistischer Schnittmengen abbilden?
Auch in der Fotografie wird das Dilemma sichtbar: Solche Bilder faszinieren durch Technik und Perfektion, sie zeigen jedoch keine konkrete Realität. Sie können allenfalls als Spiegel eines ästhetischen Durchschnitts gelten – und damit Klischees eines zeitgenössischen Schönheitsideals.
Vielleicht lässt sich darin das Empfinden unserer Zeit erkennen. Doch spätestens dann, wenn übersteigerte Schönheitsideale dominieren, ist Wachsamkeit geboten. Ästhetik ohne Bezug zur Wirklichkeit birgt die Gefahr, Normen zu verfestigen, die im Leben kaum existieren.
Über die Gestaltung des Bildes
Das Porträt entstand ohne Vorgaben des Autors. Warmes Licht, unscharfer Hintergrund und dezente Farben erzeugen Natürlichkeit. Schwarze Kleidung und dezentes Styling halten den Fokus auf Gesicht und Ausdruck. Ein lockeres Close-up mit direktem Blick vermittelt Nähe und Authentizität, während sanfte Hauttöne und leichte Weichzeichnung an Mode- und Lifestyle-Fotografie angelehnt sind.
Hinweis: Dieses Bild wurde mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (OpenAI / ChatGPT) erstellt. Es zeigt keine reale Person. KI-generierte Inhalte unterliegen keinem Urheberrecht; ihre Nutzung richtet sich ausschließlich nach den Lizenzbedingungen des Anbieters.
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Veröffentlicht: 15.08.2025
Aktualisiert:
