Licht-Schatten-Kontrast Bildgestaltung

Licht-Schatten-Kontrast: Mit gezielter Beleuchtung, von hellen und dunklen Bereichen, die Bildwirkung steigern

Licht-Schatten-Kontrast
Licht-Schatten-Kontrast.

Ausgabe vom August 2024

» Licht-Schatten-Kontrast

By: Hans Diego Rose

Beitrag enthält eigene Projekte oder
Empfehlungen; keine bezahlte Kooperation.


Kurze Zusammenfassung

Licht wird erst durch Schatten sichtbar. Der gezielte Einsatz von hellen und dunklen Bereichen vermittelt Form, Tiefe und Plastizität und prägt die Wirkung eines Bildes entscheidend.

Licht-Schatten-Kontrast in der Bildgestaltung

Der Licht-Schatten-Kontrast gehört zu den zentralen Mitteln der Bildgestaltung. Erst im Zusammenspiel mit Schatten wird Licht bewusst wahrgenommen, und genau dieses Zusammenspiel verleiht Bildern Ausdruck und Tiefe. Helle und dunkle Bereiche vermitteln nicht nur die Form von Gegenständen, sondern auch räumliche Tiefe und Entfernungen. Geübte Fotografen nutzen die Beleuchtung gezielt, um die Plastizität eines Objektes herauszuarbeiten. Gleichzeitig können Schatten unabhängig vom Motiv wirken und die Bildwirkung zusätzlich verstärken.

Fazit

Licht wird erst durch Schatten wirklich präsent. Dunkle Schatten zeigen die Intensität des Lichts, Spitzlichter verleihen Motiven Lebendigkeit und Plastizität – sichtbar in Augen, auf Glas, Wasser oder Metall. Eine situationsgerechte Beleuchtung ist entscheidend, um die Bildwirkung gezielt zu steuern.

Eigene Praxis

Ich arbeite bewusst mit Licht und Schatten, um die Plastizität von Motiven zu betonen. Bei Portraits achte ich auf Spitzlichter in den Augen, während Hintergrundschatten Tiefe schaffen. Bei Stillleben oder Architektur setze ich Licht gezielt ein, um Formen hervorzuheben und die Bildkomposition zu unterstützen. So wird jedes Motiv durch das Zusammenspiel von Licht und Schatten lebendig und dreidimensional.

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