Ausgabe vom März 2026
Motiv & Technik » Licht und Schatten
By: Hans Diego Rose
Beitrag enthält eigene Projekte oder
Empfehlungen; keine bezahlte Kooperation.
Licht und Schatten gehören in der Fotografie untrennbar zusammen. Immer dort, wo Helligkeit auf ein Motiv fällt, entstehen automatisch dunklere Bereiche. Was im Alltag oft unbemerkt bleibt, entscheidet in Bildern über Wirkung und Tiefe: Schatten definieren Konturen, erzeugen räumliche Dimensionen und geben der Komposition Struktur.
Direktes Sonnenlicht erzeugt harte, klar abgegrenzte Schatten. Sie wirken grafisch und betonen Strukturen – ideal für Architektur- oder Streetfotografie. Weiches Licht, wie an bewölkten Tagen, sorgt für sanfte Schatten mit fließenden Übergängen, die eine harmonische Stimmung erzeugen und besonders für Porträts geeignet sind. Mit Reflektoren oder hellen Flächen kann ich die Schatten gezielt aufhellen, ohne den Charakter des Lichts zu verlieren.
Eigene Praxis
In meiner Arbeit versuche ich, Schatten bewusst in die Bildgestaltung einzubeziehen, statt sie zu vermeiden. Sie können selbst zum Motiv werden – als Muster, grafische Elemente oder Rahmen innerhalb der Szene. Ob bei Landschaften, Architektur oder Porträts: Licht definiert das Motiv, Schatten geben ihm Tiefe und Lebendigkeit. Das bewusste Spiel mit beiden macht für mich den entscheidenden Unterschied zwischen einem flachen und einem ausdrucksstarken Bild.
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Veröffentlicht: 13.09.2025
Aktualisiert:
