Ausgabe vom November 2025
Foto-Blog » Lichtbrechung in der Fotografie
By: Hans Diego Rose
Beitrag enthält eigene Projekte oder
Empfehlungen; keine bezahlte Kooperation.
Licht breitet sich gerade aus – bis es von einem Medium ins andere wechselt. Dann ändert es Geschwindigkeit und Richtung. Für die Fotografie ist sie zentral, sowohl bei Objektiven als auch bei Wasser, Glas oder Filtern.
Grundprinzip
Senkrecht einfallendes Licht bleibt unbeeinflusst, schräg einfallendes wird abgelenkt – je steiler der Winkel, desto stärker die Brechung.
Bedeutung in der Praxis
Objektive bündeln Licht mithilfe der Brechung und erzeugen Schärfe. Polarisationsfilter machen Brechung sichtbar, indem sie Spiegelungen mindern und bestimmte Lichtanteile steuern. In der Natur zeigt sie sich in Nebel, Dunst oder warmem Abendlicht durch das Zusammenspiel mit Streuung.
Beispiele
Wassertropfen und Glasflächen wirken wie Linsen und reflektieren Motive. Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Brechung an Schaufenstern, wo das Fensterglas Objekte sowohl verzerrt als auch reflektiert.
Fazit
Lichtbrechung prägt jede fotografische Aufnahme. Wer sie versteht, kann Schärfe, Reflexionen und Farbfehler gezielt kontrollieren – und physikalische Effekte bewusst ins Bild einbeziehen.
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Veröffentlicht: 03.10.2025
Aktualisiert:
