Ausgabe vom Mai 2026
Urbanes Leben » Obdachlosigkeit in Madrid
By: Hans Diego Rose
Beitrag enthält eigene Projekte oder
Empfehlungen; keine bezahlte Kooperation.
Spuren sozialer Gegensätze im Stadtbild von Madrid
Madrid wird häufig mit Boulevards, Kultur, Gastronomie und historischen Plätzen verbunden. Gleichzeitig gehören soziale Unterschiede zum Alltag der Millionenstadt. Sie zeigen sich nicht immer auf den ersten Blick, werden aber bei längeren Aufenthalten sichtbar.
Für die Fotografie sind solche Situationen anspruchsvoll. Nicht einzelne Schicksale stehen im Mittelpunkt, sondern die Beziehung zwischen Menschen, Stadtraum und gesellschaftlichem Umfeld. Fotografien können Hinweise auf Lebensrealitäten geben, ohne diese vollständig erklären zu wollen.
Bilder wie diese zeigen Beobachtungen aus dem öffentlichen Raum und dokumentieren Aspekte des städtischen Lebens, die neben den bekannten Sehenswürdigkeiten existieren. Dabei geht es weniger um spektakuläre Szenen als um alltägliche Situationen, die häufig übersehen werden.
Eigene Praxis
Bei dokumentarischen Aufnahmen im urbanen Raum interessiert mich weniger das einzelne Ereignis als die Verbindung von Person, Architektur, Atmosphäre und Schicksal. Viele Bilder gewinnen mit zeitlichem Abstand an Bedeutung, wenn sich Orte verändern oder verschwinden. Fotografie wird dadurch auch zu einem visuellen Archiv des städtischen Wandels.
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Veröffentlicht: 22.05.2026
Aktualisiert:
