Ausgabe vom Dezember 2024
Color-Blog » Weihnachtsfotografie
By: Hans Diego Rose
Beitrag enthält eigene Projekte oder
Empfehlungen; keine bezahlte Kooperation.
Kein offizielles Fujifilm-Angebot.
Farben formen die Wahrnehmung jedes Fotos — selbst wenn die Szene auf den ersten Blick nicht „weihnachtlich“ wirkt. Nebel und trübes Licht entziehen Farbsättigung und Kontrast; warme Lichter im Hintergrund stehen dann im starken Spannungsverhältnis zu kühlen, matten Vordergrundtönen.
Nebel entsättigt und reduziert Kontraste — das Gehirn interpretiert das als Distanz, Melancholie oder Ruhe. Warme Lichtpunkte (Bokeh) signalisieren Nähe und Intimität; kühle, matte Töne (Sandstein, Wasser) erzeugen Distanz und Sachlichkeit. Zusammengenommen entstehen Ambivalenzen: festliche Elemente treten zurück, die Szene wirkt eher gedämpft oder düster.
Eigene Praxis
Es ist ein nebliger, trüber Tag; die Sonne blieb aus. Das Bild wirkt trotz der Lichter nicht weihnachtlich, sondern eher düster. Die bewusste Nutzung von Farben entscheidet über Wirkung und Erzählkraft.
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Veröffentlicht: 22.12.2024
Aktualisiert:
