Weitwinkelfotografie Gestaltung und Technik

Weitwinkel – Großes Sichtfeld bei kurzer Brennweite. Ideal bei geringem Abstand zum Motiv oder wenn möglichst viel im Bild erfasst werden soll

Weitwinkelfotografie – Gestaltung und Technik
Weitwinkelfotografie – Gestaltung und Technik.

Ausgabe vom Februar 2023

» Weitwinkelfotografie

By: Hans Diego Rose

Beitrag enthält eigene Projekte oder
Empfehlungen; keine bezahlte Kooperation.


Weitwinkelfotografie bezieht sich auf die Verwendung von Objektiven mit einer kurzen Brennweite, die ein breiteres Sichtfeld erfassen als Standard- oder Teleobjektive. Das größere Bildfeld ermöglicht es, weite Szenen in einem Bild festzuhalten, wie etwa Landschaften, Architektur oder Innenräume, wo es darauf ankommt, möglichst viel von der Umgebung zu zeigen.

Von Weitwinkel spricht man in der Regel ab einer Brennweite von etwa 35 mm und darunter (im Kleinbildformat). Klassische Weitwinkelobjektive beginnen bei 24–35 mm, während Ultraweitwinkelobjektive unter 24 mm liegen. Weitwinkelobjektive erzeugen häufig eine größere Tiefenschärfe und betonen die Perspektive, was besonders bei Aufnahmen aus nächster Nähe dramatische Effekte erzielen kann.

In der Weitwinkelfotografie ist die exakte Kameraposition entscheidend. Schon leichte Neigungen erzeugen stürzende Linien, die das Bild schnell dominieren. Besonders in der Architekturfotografie ist darauf zu achten, um klare, unverzerrte Formen festzuhalten. Diese Verzerrungen lassen Objekte größer oder schräger wirken und können je nach kreativer Absicht gezielt eingesetzt oder vermieden werden.

Eigene Praxis

In meiner eigenen Praxis nutze ich den Weitwinkeleffekt gezielt, indem ich nahe Vordergründe einbeziehe – so wird die Raumtiefe verstärkt und die Perspektive betont. Architektur und Landschaften wirken imposanter.

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