Zeit in der Fotografie Fotokurse und Workshops

Zeit und Bewegung sind zentrale Gestaltungsmittel der Fotografie. Historische Ansätze von Muybridge bis Le Gray bilden die Grundlage für ein zeitgemäßes Verständnis fotografischer Zeitdarstellung und Bewegungsabläufe

Zeit in der Fotografie
Zeit in der Fotografie.

Ausgabe vom Januar 2026

» Zeit in der Fotografie

By: Hans Diego Rose

Beitrag enthält eigene Projekte oder
Empfehlungen; keine bezahlte Kooperation.


Ab 1878 zeigte Eadweard Muybridge mit Serienaufnahmen, wie sich Bewegungen in Einzelbilder zerlegen lassen, etwa bei der Analyse der Gangarten von Pferden. Gustave Le Gray arbeitete mit langen Belichtungszeiten und kombinierte mehrere Negative, um Himmel und Meer wirkungsvoll darzustellen und Bewegung sowie Atmosphäre zu verdichten. Heute erlauben kurze Belichtungszeiten, schnelle Ereignisse wie den Flug dieser Ente an einem nebligen Herbsttag im Schwarzwald präzise festzuhalten.

Zeit in der fotografischen Praxis

Fotografie bietet die faszinierende Möglichkeit, Zeit zu gestalten: Bewegungen können eingefroren oder gedehnt werden, wodurch sich sowohl unsere Wahrnehmung der Realität als auch die kreativen Möglichkeiten in Bildgestaltung und Dokumentation erweitern.

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